Die studentischen Beschäftigten Berlins kämpfen für einen gerechten Tarifvertrag

Was rausholen!

Die Hochschulen haben uns zum Ausgleich von 16 Jahren Lohnverfall nur Peanuts angeboten. Da muss mehr drin sein! Die Situation in Kürze:

Starke Forderungen

Ausgehend von den Antworten von 2000 Kolleg*innen, haben wir den Hochschulen 14 Forderungen gestellt.

Mieses Angebot

Die Hochschulen lehnen unsere Forderungen größtenteils ab. Dabei wäre nach 16 Jahren Lohnstillstand eine drastische Erhöhung zum Inflationsausgleich gerecht.

Endlich organisiert!

Weil im letzten Jahr über 1000 studentische Beschäftigte den Gewerkschaften beitraten, sind wir heute so gut organisiert wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Jetzt Streik!

Durch die Kündigung des Tarifvertrages zum Ende des Jahres können wir noch in diesem Semester mit einem Streik beginnen, um den Druck auf die Hochschulen zu erhöhen. Alle wichtigen Fragen und Antworten dazu findet ihr in unserem FAQ.

Die studentischen Beschäftigten geben dem Arbeitgeber*innen-Angebot eine 4,2 (in Uni-Noten 1–5). Durchgefallen!

Reparaturbedarf

In Diskussionen mit hunderten Kolleg*innen haben wir herausgearbeitet, welche Probleme wir mit einem neuen TV Stud 3 lösen wollen.
Wir fordern, dass studentische Beschäftigte zu 100 % das bekommen, was ihnen zusteht. Die Hochschul-Leitungen mauern noch.
Berlins 8000 studentische Beschäf­tigte verdienen einen neuen Tarif­vertrag.
  • Seit der letzten Lohnerhöhung 2001 ist das TVStud-Lohnniveau durch Inflation und Weihnachtsgeld-Streichung um 25 % eingebrochen. Wir wollen diesen Prozess umkehren und unsere Entgelte für die Zukunft an die Entwicklung im restlichen öffentlichen Dienst koppeln. [Grafik]

  • Laut Berliner Hochschulgesetz sollen studentischen Beschäftigte in der Regel für 2 Jahre befristet werden. In der Realität haben 58 % von uns Verträge mit kürzerer Laufzeit. Wir wollen Vertragslaufzeiten tariflich absichern. [AGH-Anfrage]

  • Der veraltete Tarifvertrag bedeutet viele kleine Benachteiligungen. Zum Beispiel erhalten studentische Beschäftigte nur 5 Wochen Urlaub im Jahr, während andere Beschäftigte Anspruch auf 6 Wochen haben. Wir treten für eine Gleichbehandlung der Hochschul-Beschäftigtengruppen ein.

Mitmachen!

Verspürt ihr auch Tatendrang? Zeit, sich zu organisieren!

Werdet an eurer Uni aktiv!

Kommt zu den nächsten Treffen! Treffen an der TU: Mi, 18.10., 18:00 Uhr (Café Erdreich, Raum BH 3)
Treffen an der FU: Do, 19.10., 19:00 Uhr (Rost und Silberlaube, JK 26/140 Übungsraum)
Treffen an der HU: Di, 24.10., 18:00 Uhr (FSI Geschichte, Friedrichstr. 191, 5.OG, 5007)
Die Orga-Treffen der Tarif-Ini sind offen. Alle können sich einbringen. Ihr seid auch willkommen, wenn ihr keine Gewerkschaftsmitglieder oder studentische Beschäftigte seid.

Sprecht mit euren Kolleg*innen!

Wir haben gezeigt, dass die Hochschulen uns nicht einfach übergehen können. Um erfolgreich zu sein, brauchen wir noch mehr Solidarität und Beitritte!

Werdet Gewerkschafts­­mitglieder!

Bei GEW oder ver.di. Über 1000 sind schon beigetreten!
Wir können nur ordentlich in Tarifverhandlungen für einen neuen TVStud treten, wenn ein relevanter Teil der Studierenden gewerkschaftlich organisiert ist.
Wer beitritt, genießt auch weitere Vorteile wie Rechtsschutz, Streikgeld und Mitbestimmungsmöglichkeiten.

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