Die studentischen Beschäftigten Berlins kämpfen für einen gerechten Tarifvertrag

Den TVStud retten!

Die Hochschulen müssen stillstehen, damit die Verhandlungen wieder in Gang kommen.
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Reparatur-Bedarf

Nach 17 Jahren Lohnstillstand haben wir den Hochschulen 14 Forderungen für ein Tarif-Update gestellt.

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Verhandlungs-Sackgasse

Seit einem Jahr halten die Hochschulen uns in Verhandlungen hin. Wir sollen weiter Beschäftigte 2. Klasse bleiben.

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Riesen-Warnstreik

Am 16., 23., 24. und 25. Januar und 2. Februar 2018 haben tausende studentische Beschäftigte sich an Warnstreiks (1, 2, 3, Presse-Echo) beteiligt. Denn es gibt gute Argumente für einen Streik. Solidarische Hochschulmitglieder leiten den Druck an die Verantwortlichen weiter.

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Streik-Tour

Wir beenden das Semester etwas früher: Vom 14. bis 17. Februar streiken wir und besuchen Orte, an denen bisher keine zentralen Streik-Aktionen stattfanden. Denn unsere Streikversammlung hat entschieden, dass wir unbequem bleiben.

Seit sieben Jahren versprechen die Hochschulen uns einen neuen Tarifvertrag. Seit einem Jahr verhandeln wir mit ihnen durchs Nirwana. Langsam reicht's!

Reparaturbedarf

In Diskussionen mit hunderten Kolleg*innen haben wir herausgearbeitet, welche Probleme wir mit einem neuen TV Stud 3 lösen wollen.
Wir fordern, dass studentische Beschäftigte zu 100 % das bekommen, was ihnen zusteht.
Berlins 8000 studentische Beschäf­tigte verdienen einen neuen Tarif­vertrag.
  • Seit der letzten Lohnerhöhung 2001 ist das TVStud-Lohnniveau durch Inflation und Weihnachtsgeld-Streichung um 25 % eingebrochen. Wir wollen diesen Prozess umkehren und unsere Entgelte für die Zukunft an die Entwicklung im restlichen öffentlichen Dienst koppeln. [Grafik]

  • Laut Berliner Hochschulgesetz sollen studentische Beschäftigte in der Regel für 2 Jahre befristet werden. In der Realität haben 58 % von uns Verträge mit kürzerer Laufzeit. Wir wollen Vertragslaufzeiten tariflich absichern. [AGH-Anfrage]

  • Der veraltete Tarifvertrag bedeutet viele kleine Benachteiligungen. Zum Beispiel erhalten studentische Beschäftigte nur 5 Wochen Urlaub im Jahr, während andere Beschäftigte Anspruch auf 6 Wochen haben. Wir treten für eine Gleichbehandlung der Hochschul-Beschäftigtengruppen ein.

Mitmachen!

Verspürt ihr auch Tatendrang? Zeit, sich zu organisieren!

Werdet an eurer Hochschule aktiv!

Liste der Gruppen-Treffen.

ASH: tba
TU und UdK: Mo, 26.2., 16 Uhr (EB 226)
HU: Mo, 19.2., 16 Uhr (Institut für Europäische Ethnologie, Raum 415)
HU Adlershof: Di, 6.3., 18 Uhr (Geografie Fachschaftsr. 1’104)
FU: Mo, 5.3., 16 Uhr (Foyer Mensa II, Rost- und Silberlaube)

Berlinweites Aktivenkreis-Treffen:
Freitag, 9.3., 16 Uhr, Ort tba Aktivenkonferenz: 23.3.-24.3.
Die Orga-Treffen der Tarif-Ini sind offen. Alle können sich einbringen. Ihr seid willkommen, es gibt immer was zu tun!

Schließt euch Gewerkschaften an!

Gewerkschaftsmitgliedschaft schützt euch im Streik. Über 1000 Kolleg*innen sind schon für die Kampagne GEW und verdi beigetreten!
Wer beitritt, genießt auch weitere Vorteile wie Rechtsschutz, Streikgeld und Mitbestimmungsmöglichkeiten.

Sprecht mit euren Kolleg*innen!

Erklärt eure Unterstützung!

Egal, ob ihr studentisch beschäftigt seid oder nicht: Zeigt eure Solidarität!

Ihr wollt auf dem Laufenden bleiben?

Neuigkeiten

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Gib uns deine Mail-Adresse und wir schreiben dir, wie die Kampagne an deiner Hochschule und berlinweit voranschreitet!