12. Januar 2018

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Mitgliederbefragung im JuliWarnstreiks im JuniWarnstreiks im MaiNeue Verhandlungen Ende MärzWarnstreiks im FebruarWarnstreiks im JanuarErster WarnstreikWarnstreikaufrufDemo: Tanz für den TV StudScheitern der Verhandlungen


Wie weiter nach Tarifabschluss für studentische Beschäftigte in Berlin?

Radio Corax (12.7.2018)

“Anderthalb Jahre Tarifkonflikt, Streiks, Besetzungen, Demonstrationen. Die Beschäftigten der Berliner Hochschulen forderten ein Ende des Lohnstillstands. Jetzt ist es zu einer Einigung zwischen der Tarifkommission und den Hochschulen gekommen. […] Dennoch sind viele nicht zufrieden. Kritik wird immer noch laut, auch von seiten der Studierenden. Dazu haben wir mit Franziska vom TVStud gesprochen.”

 


Nach dem Tarifabschluss

Neues Deutschland (9.7.2018)

“Die beteiligten Gewerkschaften ver.di und GEW, aber auch die Regierungsparteien in Berlin verzeichnen das Ergebnis als Erfolg. Doch es gibt auch kritische Stimmen. Ursprünglich waren die Studierenden mit der Forderung nach 14 Euro pro Stunde in die Verhandlungen gegangen. Die 12,30 Euro liegen nun deutlich darunter. Besonders pikant dabei ist, dass dies sogar unter dem Lohn von 12,50 Euro liegt, den die Technische Universität bereits jetzt ihren studentischen Beschäftigten freiwillig zahlt.”

 


An dem Streik lässt sich was studieren

taz (9.7.2018)

“Die Anbindung an den im Rest der Hochschule geltenden Tarifvertrag ab 2023 steht außerdem unter einem Finanzierungsvorbehalt. Die Arbeitgeber haben sich für den Fall der Unterausstattung ein Sonderkündigungsrecht ausbedungen. Das lässt die Deutung des GEW-Verhandlungsführers Tom Erdmann, man habe eine „nachhaltige Ankopplung an den Tarifvertrag der Länder durchgesetzt“, als erstaunlich optimistisch erscheinen. Die studentischen Beschäftigten werden weiterhin als Sonderkategorie behandelt, die im Zweifelsfall aus den regulären Tarifbedingungen herausfallen kann.”

 


Unihilfskräfte stimmen für Tarifeinigung

junge Welt (7.7.2018)

“Mit dem Abschluss werden die Stundenlöhne der studentischen Beschäftigten von derzeit 10,98 Euro rückwirkend zum 1. Juli auf 12,30 Euro angehoben. Bis Januar 2022 steigen sie in drei weiteren Stufen auf bis zu 12,96 Euro.”

 


Studenten stimmen für Tarifabschluss

Neues Deutschland (7.7.2018)

“Rund zwei Drittel aller Mitglieder der Gewerkschaften GEW und ver.di haben für die Annahme des Eckpunktepapiers für einen neuen Tarifvertrag studentischer Beschäftigter an den Hochschulen gestimmt.”

 


Ein fast schon historischer Moment

taz (6.7.2018)

“Nach 17 Jahren haben die studentischen Beschäftigten einen neuen Tarifvertrag. Die Gewerkschaftsmitglieder stimmten dem Verhandlungsergebnis zu. […] Insbesondere die Höhe der Anhebung zum 1. Juli hatte für Kritik gesorgt, da sie noch unter der Summe liegt, die die Technische Universität bereits jetzt ihren Beschäftigten zahlt. Die Hochschulen erhalten außerdem bereits seit acht Jahren zusätzliche Mittel für die Bezahlung der Beschäftigten, die rein rechnerisch ebenfalls eine höheres Entgelt rechtfertigen würden.”

 


Tarifstreit der Studenten beendet (dpa)

(6.7.18)

 


Neue Tarifverträge für Studentische Beschäftigte

bsz online (2.7.2018)

“Nun sind die studentischen Beschäftigten gefragt. In einer Mitgliederabstimmung müssen sie dem vorgelegten Entwurf zustimmen. Sollte dies nicht der Fall sein, drohen weitere Streiks, wieder unbefristet. Doch solange das jetzige Angebot im Raum steht, wird es vermutlich erst einmal nicht zur erneuten Arbeitsniederlegung kommen.”

 


Noch lange keine Einigung

Neues Deutschland (2.7.2018)

“Nach eineinhalb Jahren Verhandlungen und jetzt 39 Streiktagen hat die Tarifkommission der studentisch Beschäftigten in der vergangenen Woche ein vorläufiges Verhandlungsergebnis mit den Berliner Hochschulen und dem kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) erreicht.”

 


TV-Stud: Und wieder kein Durchbruch

Furios (27.6.2018)

“Obwohl beide Parteien jeweils große Hoffnungen auf das Gelingen der 9. Verhandlungsrunde geknüpft hatten, lagen die Angebote der Tarifpartner weiterhin zu weit auseinander. […] Knackpunkt ist die Laufzeit des Vertrages, der vorerst nur bis zum 31. Dezember 2022 dauern würde. So könnte die Anbindung der Lohnentwicklung an den TV-L durch ein Widerrufsrecht der Arbeitgeber*innen ausgehebelt werden, „wenn die Finanzierung nicht gewährleistet ist”, formuliert es die KAV.”

 


Studentische Hilfskräfte sollen mehr Geld bekommen

rbb (26.6.2018)

“Im Streit um die Bezahlung studentischer Beschäftigter in Berlin könnte es demnächst eine Einigung geben. “Wir sehen eine Annäherung”, sagte Verdi-Verhandlungsführer Matthias Neis am Dienstag der dpa. […] Am Donnerstag sei eine Tagung der Tarifkommission geplant. Wenn ein neues Angebot vorliegt, könnte sie darüber abstimmen.”

 


Man redet wieder miteinander

taz (25.6.2018)

“Nach längerer Unterbrechung legen die Arbeitgeber ein neues Angebot vor. Der Streik geht dennoch weiter, denn wichtige Details sind noch offen. […] Laura Haßler, Mitglied der Tarifkommission und Beschäftigte an der Humboldt-Universität, beschrieb die Verhandlungsrunde vom Montag als „zäh“, da der KAV zunächst Angebote vorlegte, die noch hinter einen Kompromiss aus einem informellen Schlichtungsgespräch mit Wissenschaftssenator Steffen Krach zurückfielen.”

 


Berliner Hilfskräfte streiken weiter

Tagesspiegel (25.6.2018)

“Der Tarifstreit zwischen kommunalen Arbeitgebern und Gewerkschaften über die Entlohnung der studentischen Hilfskräfte konnte am Montag wider Erwarten nicht beigelegt werden. […] GEW-Chef Erdmann klagte über „schlechten Stil“ der KAV, eine Konkretisierung nicht ausgehandelt, sondern die Verhandlungen vorher verlassen zu haben. Zuvor habe die KAV zudem Angebote vorgetragen, die weit hinter dem bei Krach erzielten Kompromiss zurückgeblieben wären.”

 


Neuer Ton in der Debatte

taz (23.6.2018)

“Am Montag machte die Technische Universität ernst. Fünf Tage lang waren streikende studentische Beschäftigte geduldet worden, die das Audimax besetzt hatten. Plötzlich aber wurde ihnen rüde verkündet, dass sie innerhalb weniger Minuten den Saal zu räumen hätten.”

 


Tarifvertrag? Wär schon schön

taz (22.6.2018)

“Am kommenden Montag soll nach einem Monat Unterbrechung und dem nunmehr bereits dreiwöchigen Streik endlich eine weitere Verhandlungsrunde stattfinden. […] Vielleicht wäre es der Sache dienlich, gut für die Beschäftigten, für die Studierenden, aber auch für die ­Arbeitgeber, wenn endlich eine Lösung gefunden würde, die studentischen Hilfskräfte in ein reguläres Tarifgefüge zu überführen.”

 


Über studentische Hilfskräfte wird wohl Montag verhandelt

rbb 24 (21.6.2018)

“In den Tarifkonflikt um studentische Hilfskräfte an Berliner Hochschulen kommt wohl wieder Bewegung. Der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin (KAV) hat den Gewerkschaften GEW und Verdi am Donnerstag angeboten, am kommenden Montag weiter zu verhandeln. Es sei wahrscheinlich, dass die Tarifkommission diesem Vorschlag noch am Donnerstag zustimme, sagte GEW-Sprecher Tom Erdmann auf rbb|24-Anfrage.”

 


Studenten-Streik geht in die vierte Woche (dpa)

(20./21.06.18)

 


Polizei beendet Audimax-Besetzung an der TU

Neues Deutschland (19.6.2018)

“Die Gewerkschaften ver.di und GEW Berlin kritisierten die Räumung des Audimax der TU Berlin durch die Hochschulleitung als unverhältnismäßig. »Die Besetzung verlief zu jedem Zeitpunkt völlig friedlich«, sagte Matthias Neis, Leiter der Bundesarbeitsgruppe Hochschulen bei ver.di. »Statt zu reden, lässt die Hochschulleitung räumen. Das ist mehr als unverständlich.«”

 


couchFM – Sendung vom 19. Juni

couchFM (19.6.2018)

ab Minute 30 – Audiobeitrag!

 


Polizei räumt besetztes Audimax an der TU Berlin

rbb24 (18.6.2018)

“Nach Aussage einer Studentin kam eine “Person der Hochschulleitung” ins Audimax und kündigte an, der Saal sei innerhalb einer Minute zu verlassen. Daraufhin habe man versucht, über ein eigenständiges Verlassen des Audimax zu verhandeln und um Zeit gebeten, den Saal zu putzen und friedlich zu verlassen. Währenddessen seien bereits die Türen von der Polizei verschlossen worden, ein Kompromiss sei nicht möglich gewesen.” – Videobeitrag!

 


Unileitung lässt Audimax räumen

taz (18.6.2018)

“„Ihr habt eine Minute Zeit, das Audimax zu verlassen.“ So lautete nach Aussagen anwesender Studierender die unmissverständliche Ansage des Kanzlers der Technischen Universität. In Begleitung von mehreren Dutzend PolizistInnen war Mathias Neukirchen, Teil des fünfköpfigen Hochschulpräsidiums, am Montag um 13 Uhr im größten Vorlesungssaal der TU erschienen. Den etwa 20 Studierenden, die sich gerade auf die nächste Streikversammlung vorbereiteten, ließ er keine weitere Zeit.”

 


Audimax der TU Berlin polizeilich geräumt

Tagesspiegel (18.6.2018)

“Das Audimax der Technischen Universität Berlin wurde am Montag polizeilich geräumt – auf Veranlassung des TU-Präsidiums. […] Die Räumung des am vergangenen Mittwoch nach einer Demo besetzten Audimax wurde damit begründet, dass sich “eine deutliche Annäherung an die Forderungen für einen neuen Tarifvertrag” abzeichne. […] Am Morgen hatten die Besetzer noch ihre Bereitschaft erklärt, das Audimax „binnen 24 Stunden“ freiwillig zu räumen, falls die TU-Leitung auf ihre Forderungen eingehen würde.”

 


Einlenken beim Tarifvertrag, Besetzer bleiben

Tagesspiegel (15.6.2018)

“Am Nachmittag waren die Tarifparteien bei Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach zusammengetroffen, der eine Vermittlung angeboten hatte. […] Die „verbindliche TV-L Ankopplung“, die Krach dem Vernehmen nach mit Vertretern der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie Verdi und zwei Hochschulpräsidentinnen skizziert hat, würde bedeuten, dass die Gehälter der studentischen Mitarbeiter an Hochschulen künftig dynamisch steigen können.”

 


Studierende besetzen Audimax der TU

Neues Deutschland (15.6.2018)

“»Die Streiks gehen weiter«, sagt Mariana Perez, Aktivistin der Kampagne. »Wir sind jetzt gerade in einer richtig guten Dynamik.« Daher seien auch Aktionen über den Streik und die symbolischen Demonstrationen hinaus notwendig. »Wir haben auch das Selbstbewusstsein und die Energie und die Unterstützung von anderen Gruppierungen dazu«, sagt Perez. »Wir haben eine starke Position.«”

 


Eher eine kleine Revolution

Tagesspiegel (15.6.2018)

“Seit einem Jahrzehnt ist es vergleichsweise ruhig geblieben an den deutschen Unis. Der große „Bildungsstreik“, bei dem damals Zehntausende gegen Leistungsdruck und „Bulimie-Lernen“ im Bachelor auf die Straße gingen, ließ sich nie wiederholen. Doch jetzt ist wieder ein Audimax besetzt, an der TU Berlin.”

 


Lohndumping beenden

junge Welt (15.6.2018)

“Manchmal kann man mit sehr sparsamen Mitteln eine Sache auf den Punkt bringen. So auch am Mittwoch nachmittag auf dem Hohenzollernplatz in Berlin-Wilmersdorf. Ein Student hält ein Pappschild in die Luft. In sehr kleinen Buchstaben ist darauf zu lesen: »Auf diesem Schild seht ihr wirklich alle Lohnerhöhungen seit 2001«. Unter diesem Satz eine große leere Fläche.”

 


Audimax der TU besetzt

taz (14.6.2018)

“Und nun also die Streikzentrale im Audimax der TU. Die Plenardiskussionen sind genretypisch ermüdend lang, aber durchaus zielführend. Die AGs nehmen noch in der Nacht die Arbeit auf. In einer ersten Erklärung wird die bundesweite Relevanz des Streiks betont. […] Die TU verlegt derweil stillschweigend Veranstaltungen aus dem Audimax in andere Räume und vermeidet auch sonst jede Konfrontation.”

 


TU Berlin appelliert an streikende studentische Mitarbeiter

rbb 24 (14.6.2018)

“Im Streit um eine bessere Bezahlung für studentische Beschäftigte an den Berliner Hochschulen haben Studenten das Audimax der Technischen Universität besetzt. Hunderte Studierende und Beschäftigte hätten eine “Streikzentrale” im Audimax eröffnet, twitterte der Studierendenausschuss AStA der TU am Mittwochabend. […] Die TU appellierte an die Streikenden, […] den Semesterabschluss der Studenten nicht zu gefährden, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hieß.”

 


Studierende besetzen Audimax der TU Berlin

Tagesspiegel (14.6.2018)

“Am Mittwochabend wurde das Audimax der Technischen Universität für besetzt erklärt. Vorangegangen war eine Demonstration für einen neuen studentischen Tarifvertrag […] Längst nicht alle, die das Audimax besetzt haben, sind auch studentische Hilfskräfte. Es ist die Rede von einer “breiten Solidarisierung”, bei der es inzwischen um viel mehr als den Tarifvertrag gehe.”

 


Sind Hochschulen gute Arbeitgeber?

rbb kulturradio (13.6.2018)

“Seit Anfang letzter Woche streiken die studentischen Hilfskräfte der Unis und Fachhochschulen. Im Rahmen dieses – wie sie es selbst nennen – Megastreiks ist für heute Nachmittag eine große Demonstration angemeldet. Es geht den Streikenden um einen höheren Lohn, mehr Urlaubstage und Regelungen im Krankheitsfall.” – Streitgespräch zwischen Josefin Falkenhayn (TK-Mitglied) und Andrea Bör (Kanzlerin FU). Audiobeitrag!

 


Auf der Straße statt im Hörsaal

Neues Deutschland (13.6.2018)

“»Wir streiken alle!« Unter diesem Motto demonstrierten rund 1000 Studierende am Mittwochnachmittag vom Hohenzollernplatz in Wilmersdorf bis zum Hauptgebäude der Technischen Universität an der Straße des 17. Juni. Die Demonstration fand zur Unterstützung der seit fast zwei Wochen streikenden studentischen Beschäftigten statt. Mit dem Arbeitskampf wollen die studentischen Beschäftigten höhere Löhne und eine Vereinbarung in Anlehnung an den Tarifvertrag der Länder (TVL) durchsetzen”

 


Und noch eine Woche Warnstreik

taz (13.6.2018)

“Ein klares Bekenntnis der Berliner SPD zur TV-L-Ankopplung fordern RednerInnen auf der Demo. Sie wissen, dass Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach für Freitag ein informelles Gespräch zwischen Hochschulen und Gewerkschaften anberaumt hat, um wieder Bewegung in die Verhandlungen zu bringen.”

 


Lernen, aufrecht zu gehen

Neues Deutschland (13.6.2018)

“Studentische Hilfskräfte sind doppelt und dreifach belastet«, erklärt sie. »Von den 11 Euro pro Stunde können sie nicht leben und brauchen oft noch einen zweiten Job neben dem Studium! Sie sind überall und nirgends an der Uni, haben keine Büros, keine geregelten Arbeitszeiten, keinerlei Streikerfahrung; dazu kommen Karriereängste, denn oft jobben sie bei denselben Professoren, bei denen sie später auf eine Stelle hoffen.«”

 


Unbeweglichkeit im Tarifstreit

taz (12.6.2018)

“Die Streikenden Studierenden sprengten am Samstagnachmittag die Auftaktveranstaltung der Langen Nacht der Wissenschaften in der Freien Universität, einen Science Slam, und versuchten vor Publikum in die direkte Debatte mit Müller und Wissenschaftsstaatssekretär Krach zu treten. […] Matthias Neis von der Gewerkschaft Verdi bestätigte gegenüber der taz, dass die Beteiligung im Vergleich zu vorherigen Warnstreiks deutlich gestiegen sei.”

 


Erste Woche „Megastreik”

Furios (12.6.2018)

“Auf der Treppe vor dem Präsidium pfeifen und skandieren sie lautstark. Kurz darauf erscheinen Vertreter der FU-Leitung, darunter Matthias Dannenberg, der ständige Vertreter der Kanzlerin und Finanzdirektor der Universität. Er geht die Konfliktpunkte durch, doch nach einer halben Stunde sind beide Parteien nicht weiter als zuvor. Den mitgebrachten Vertrag möchte Dannenberg nicht unterschreiben.”

 


Für mehr Geld und bessere Bildung: Studenten demonstrieren

RTL/dpa (12.6.2018)

“Berliner Studenten wollen an diesem Mittwoch für eine bessere Bezahlung von Hochschuljobs und mehr Qualität in der Bildung auf die Straße gehen. Ab 14.00 Uhr startet auf dem Hohenzollernplatz in Wilmersdorf eine Demonstration.”

 


Lange Nacht des Wissenschaften

rbb abendschau (9.6.2018)

“Die derzeit streikenden studentischen Beschäftigten nutzten die Auftakt-Veranstaltung für ihren Protest. Eine halbe Stunde nach Beginn der Veranstaltung mit dem Regierenden Bürgermeister Müller im Henry-Ford-Bau der Freien Universität, besetzten sie die Bühne und protestierten erneut für bessere Bezahlung. Die Veranstaltung musste daraufhin abgebrochen werden.” – Videobeitrag!

 


Studentische Hilfskräfte im Arbeitskampf

rbb abendschau (9.6.2018)

“Egal ob Humboldt-, Freie oder Technische Universität – Seit einer Woche streiken die studentischen Beschäftigten an den Berliner Universitäten. Sie sind frustriert und fordern insbesondere eine bessere Bezahlung. Manche ihrer Kommilitonen haben dafür wenig Verständnis.” – Videobeitrag!

 


Arbeitskampf statt Tutorium

Neues Deutschland (9.6.2018)

“Neben etlichen Streikcafés und Diskussionen wurde die Woche auch aktionistisch begleitet. Mittwochmittag besuchten rund vierzig Beschäftigte das Präsidium der Freien Universität (FU), um der Universitätsleitung ihre Forderungen in Form eines selbstgebastelten Tarifvertrages zu übermitteln. Und tatsächlich: Nach einigen lauten Parolen der Streikenden vor dem Gebäude in Dahlem trat Matthias Dannenberg, Verhandlungsführer für die FU, vor die Studierenden, um mit ihnen zu diskutieren.”

 


Klageerfolg für studentische Hilfskraft

taz (6.6.2018)

“Mitten im Arbeitskampf dürfen sich die Streikenden nun über ein klares arbeitsgerichtliches Urteil in zweiter Instanz freuen. […] Katja E., die als Programmiererin an der Humboldt-Universität tätig ist, wurde damit erneut bescheinigt, dass ihre Tätigkeit nach dem Tarifvertrag der Länder bezahlt werden müsse. Auch die Befristung sei hinfällig. Damit steigt ihr Lohn vom seit 17 Jahren unveränderten studentischen Tarif von 10,98 Euro in der Stunde auf 16,61 Euro.”

 


Hilfskräfte beginnen zweiwöchigen Streik

junge Welt (5.6.2018)

“Die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen haben am Montag mit einem zweiwöchigen Ausstand begonnen. Dies teilten die Gewerkschaften Verdi und Erziehung und Wissenschaft am selben Tag mit. Zentrale Forderung in dem Tarifkonflikt ist die Angleichung der Gehälter der Hilfskräfte an die Entgelte des Tarifvertrages der Länder (TV-L).”

 


Arbeitskämpfe in Berlin – 51 Tage, 1 Tarifvertrag

taz (4.6.2018)

“Auch der letzte immerhin schon einwöchige Warnstreik der studentischen Beschäftigten konnte keine hinreichende Bewegung in den stockenden Verhandlungen erzwingen. Die Arbeitgeber ließen die Verhandlungsrunde im Mai einfach platzen. Ab dem 4. Juni sind die ArbeitnehmerInnen nun zu einem zweiwöchigen Warnstreik aufgerufen.”

 


Im Zeichen des Streiks

Neues Deutschland (2.6.2018)

“Wie sehr die Hochschulen von Studentischen Hilfskräften abhängig sind, haben die Streiks gezeigt. »Geschlossene Bibliotheken, ausgefallener IT-Support, stockende Lehre« waren die Folge.”

 


Studentische Mitarbeiter wieder zu Warnstreiks aufgerufen

Berliner Morgenpost (30.5.2018)

“Wir wollen, dass die Löhne der studentischen Beschäftigten in Zukunft mit denen aller anderen Schritt halten”, sagte Verdi-Verhandlungsführer Matthias Neis. Dies lehnt der Kommunale Arbeitgeberverband nach wie vor ab. An den Berliner Hochschulen gibt es rund 8000 studentische Mitarbeiter.”

 


Studentische Mitarbeiter kündigen Ausweitung von Streiks an

rbb24 (30.5.2018)

“Studentische Mitarbeiter werden im Juni wohl wieder auf die Straße gehen statt im Büro zu sitzen: Die Hilfskräfte an Berliner Hochschulen weiten ihre Streiks aus. Das teilten die Gewerkschaften Verdi und GEW Berlin am Mittwoch mit. Geplant sind zwei Wochen vom 4. bis 16. Juni, in denen die Studenten ihre Arbeit niederlegen wollen.”

 


Streik für TV Stud wird ausgeweitet

Neues Deutschland (30.5.2018)

“Der angekündigte Arbeitskampf betrifft damit auch die Lange Nacht der Wissenschaften, die für den 9. Juni geplant ist, und bei deren zahlreichen Veranstaltungen die studentischen Beschäftigten mitwirken.”

 


Studentische Mitarbeiter wieder zu Warnstreiks aufgerufen

tv.berlin (30.5.2018), ab Minute 3:12  


Streik für TV Stud wird ausgeweitet

Neues Deutschland (30.5.2018)

“Der angekündigte Arbeitskampf betrifft damit auch die Lange Nacht der Wissenschaften, die für den 9. Juni geplant ist, und bei deren zahlreichen Veranstaltungen die studentischen Beschäftigten mitwirken.”

 


Hilfskräfte an Unis streiken zwei Wochen

junge Welt (30.5.2018)

“Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für die rund 8.000 studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen haben die Gewerkschaften Verdi sowie Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Hilfskräfte zu einem zweiwöchigen Streik vom 4. bis 16. Juni aufgerufen.”

 


Arbeitskampf um TV Stud verschärft sich

Neues Deutschland (29.5.2018)

“Der Arbeitskampf der studentischen Beschäftigten für einen neuen Tarifvertrag (TV Stud) dürfte sich ausweiten. Die Tarifkommission der Beschäftigten hat das bereits beschlossen, am Montag wollten sich auch die Gewerkschaften GEW und ver.di, dazu verständigen.”

 


Studentische Hilfskräfte: »Dann könnte es zu längeren Streiks kommen.«

Linksfraktion (29.5.2018)

“Der letzte einwöchige Streik hat uns darin bestärkt, dass die studentischen Beschäftigten hinter uns stehen und längere Warnstreiks für uns ein gutes Mittel sind. Wir prüfen auch die Möglichkeit auf einen unbefristeten Erzwingungsstreik – als letzte Konsequenz, falls sich die Hochschulen völlig quer stellen.”

 


«Ohne uns läuft hier nichts!»

Rosa Luxemburg Stiftung (28.5.2018)

“Die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen nehmen Kurs auf einen unbefristeten Streik.”


Abschied von Freiheit und Emanzipation?

Tagesspiegel (28.5.2018)

“Das erste Wort der Emanzipationskonferenz ist noch nicht gesprochen, da stürmt eine Gruppe junger Menschen mit Plakaten auf die Bühne im Haus der Kulturen der Welt. Schon im Vorfeld der sozialphilosophischen Tagung kam die Frage auf, wie mit möglichen Störungen von rechts umgegangen werden könnte. Bei dieser Aktion handelt sich allerdings nicht um Identitäre, sondern studentische Beschäftigte, die für höhere Löhne kämpfen. HU-Präsidentin Sabine Kunst und TU-Vizepräsidentin Angela Ittel, die das Grußwort halten wollten, stehen stumm daneben, während das Publikum die Studierenden frenetisch beklatscht.”

 


Berlin: Tarifkonflikt an Unis geht weiter

junge Welt (26.5.2018)

“Auch in der jüngsten Verhandlungsrunde um einen neuen Tarifvertrag für die studentischen Beschäftigten (TVStud) an den Berliner Hochschulen konnte am Donnerstag keine Einigung erzielt werden.”

 


Studentische Beschäftigte: Keine Einigung im Tarifstreit

RTL/dpa (24.5.2018)

“Auch nach einem einwöchigen Warnstreik der studentischen Beschäftigten in Berlin haben die Verhandlungspartner keinen Kompromiss gefunden.”

 


Studentische Beschäftigte: Keine Einigung im Tarifstreit

BZ/dpa (24.5.2018)

“Auch nach einem einwöchigen Warnstreik der studentischen Beschäftigten in Berlin haben die Verhandlungspartner keinen Kompromiss gefunden.”

 


Studentische Beschäftigte: Keine Einigung im Tarifstreit

Süddeutsche Zeitung/dpa (24.5.2018)

“Auch nach einem einwöchigen Warnstreik der studentischen Beschäftigten in Berlin haben die Verhandlungspartner keinen Kompromiss gefunden.”

 


Studentische Beschäftigte: Keine Einigung im Tarifstreit

Berliner Morgenpost (24.5.2018)

“Auch nach einem einwöchigen Warnstreik der studentischen Beschäftigten in Berlin haben die Verhandlungspartner keinen Kompromiss gefunden.[…] Haupt-Streitpunkt ist die von der Gewerkschaft Verdi geforderte Koppelung der Gehälter an die Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten. Dies lehnt der KAV nach wie vor ab.”

 


SHK-Streik in Berlin

bsz online (21.5.2018)

“Zum Ende der Streikwoche zeigte sich die Initiative TV-Stud zufrieden. Auf Facebook heißt es: „Wir haben dieses mal eine ganze Woche lang unsere Arbeit niedergelegt und den Hochschulen damit deutlich gezeigt, dass sie unseren Arbeitskampf nicht einfach aussitzen können. Wir lassen uns nicht mit halben Sachen abspeisen!“”

 


Teil eines größeren Kampfes

taz (20.5.2018)

“Ihre Kernforderung aber ist die unbefristete Kopplung der Lohnentwicklung an den Tarifvertrag der Länder. […] Genau daran erklärt sich auch, warum der Kommunale Arbeitgeberverband sich so vehement gegen das nachvollziehbare Anliegen der Streikenden stellt. Denn natürlich wäre eine Lohnsteigerung um ein paar Prozentpunkte für die Hochschulen relativ leicht zu bewältigen. Die Rücküberführung der Beschäftigungsverhältnisse in ein normales Tarifgefüge aber würde einen Präzedenzfall schaffen, den man um jeden Preis vermeiden will.”

 


Kopierer standen still

junge Welt (19.5.2018)

“Letzte Lohnerhöhung vor 17 Jahren: Studentische Beschäftigte der Berliner Hochschulen traten für eine Woche in den Ausstand”

 


»Arbeitgeber in die Spree!«

Neues Deutschland (19.5.2018)

“Zum ersten Mal sind wir sechs Tage im Streik!”, rief Gewerkschaftsaktivist Yunus Özgür auf der Auftaktkundgebung. “Und das ist großartig!”

 


Eine Woche gegen Lohnverzicht

taz (15.5.2018)

“Positiv sieht er schon am Montag die im Vergleich hohe Beteiligung am Streik. Die Streiklisten der Gewerkschaften füllen sich zügig, und das trotz der zum Teil schwierigen Vernetzbarkeit der studentischen Hilfskräfte. […] Der Zuspruch zum Warnstreik wird über die Fortsetzung des Arbeitskampfs entscheiden. Die Versammlung am Dienstagnachmittag in der HU gibt nach ausführlicher Diskussion die Richtung vor: Sollte der Warnstreik bis Samstag messbar kraftvoller sein, wird ein zeitnaher Erzwingungsstreik angestrebt.”

 


Streik mit Strahlkraft

Deutschlandfunk (15.5.2018)

“Seit gestern gehen die studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen für mehr Geld auf die Straße. Seit fast 17 Jahren ist ihre Vergütung nicht erhöht worden. Der Streik könnte ein bundesweites Signal für Hochschulen in anderen Bundesländern sein.”

 


Hiwi-Streik in Berlin

junge Welt (15.5.2018)

“Die beiden Gewerkschaften erklärten, nun zum Handeln gezwungen zu sein, da die Hochschulen und der Kommunale Arbeitgeberverband erkennbar auf Zeit spielten. […] Mit dem einwöchigen Warnstreik soll, wie es im Streikaufruf der GEW heißt, der Druck nunmehr deutlich erhöht werden, da sonst kein vernünftiges Angebot zur Lohnhöhe und zur Übertragung der Tarifabschlüsse des öffentlichen Dienstes auf die studentischen Beschäftigten zu erwarten sei. Die nächste Verhandlungsrunde der Tarifparteien ist für den 24. Mai angesetzt.”

 


CouchFM Gespräch zur Warnstreikwoche

couchFM (11.5.2018)

“Schon die vereinzelten Streiks im Januar und Februar haben zu verbesserten Angeboten geführt. Mit einer ganzen Woche Streik wird der Druck auf die Hochschulen weiter steigen. Nur so können wir unsere Forderung nach einer Ankopplung an den Tarifvertrag der Länder durchsetzen. Ohne diese laufen wir Gefahr, dass es wieder zu 17 Jahren Lohnstillstand kommt.” – Yannick, GEW-Mitglied (Interview ab Minute 25)

 


Studentische Beschäftigte erneut zum Warnstreik aufgerufen

Berliner Morgenpost (8.5.2018)

“Wenn die Arbeitgeberseite so auf Zeit spielt, sind wir gezwungen zu handeln”, erklärte GEW-Verhandlungsführer Tom Erdmann. Auch nach acht Verhandlungsrunden erfülle das Angebot der Hochschulen die Anforderungen nicht.

 


Studentischer Arbeitskampf geht weiter

Furios (6.5.2018)

“An ihrem neunten Streiktag zogen die studentischen Demonstrant*innen der TVStud-Kampagne unter dem Motto „TV-L/TVöD für alle“ gemeinsam mit anderen Beschäftigten vom Robert-Koch-Platz zum Brandenburger Tor. Das gemeinsame Ziel: Gute Löhne durch eine Angleichung an den Tarifvertrag der Landesbeschäftigten (TV-L).”

 


Warnstreiks an den Hochschulen

taz (2.5.2018)

“Auf der DGB-Demo am Vormittag des 1. Mai waren sie mit einem eigenen Block vertreten: die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen. In ihrem seit über einem Jahr andauernden Tarifkonflikt geht der Arbeitskampf in die nächste Runde.”


17 Jahre und kein Ende in Sicht?

Furios (26.4.2018)

“Der Tarifstreit der studentischen Beschäftigten in Berlin geht weiter. Trotz eines neuen Angebotes der Hochschulen stehen die Zeichen wieder auf Streik.”

 


Berliner Wochenkommentar II: Einfach schamlose Arbeitgeber

taz (31.3.2018)

“Die Hochschulen sind bislang nicht einmal bereit, die ihnen vom Land seit Jahren zugewiesenen Mittel zur Lohnsteigerung für die Betroffenen als Berechnungsgrundlage zu nehmen. Ihr Angebot von 12,13 Euro Stundenlohn liegt sogar noch unter den 12,50 Euro, die die Technische Universität im Alleingang bereits freiwillig zahlt. Das ist schlicht armselig.”

 


Im April drohen wieder Streiks an den Unis

Neues Deutschland (28.3.2018)

“Jetzt, in den Semesterferien, kommt so etwas wie Bewegung in die Sache. Anfang März übermittelte der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Berlin ein neues Angebot. In der Frage der Löhne bleiben die Positionen sehr weit auseinander: Die Gewerkschaften ver.di und GEW fordern 14 Euro pro Stunde, um den Lohnverfall der letzten 17 Jahre aufzuholen, der KAV bietet unverändert 12,13 Euro.”

 


Tarifkonflikt an Hochschulen in Berlin: Studierende als Beschäftigte 2. Klasse

taz (28.3.2018)

“Jakob Schäfer, Mitglied der gewerkschaftlichen Tarifkommission, ist skeptisch, was die nächste Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag für die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen am Donnerstag angeht. Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) scheint auf dem Angebot von 12,13 Euro beharren zu wollen.”


Auf den Spuren der verschwundenen Lohnerhöhung

Die Freiheitsliebe (22.04.18)

“Sherley Holmes fragt: „Was haben wir hier, Dr. Watson?“ – „Die Kasse mit der Lohnerhöhung für die studentischen Hilfskräfte (SHK)wurde aufgebrochen. Die TäterInnen haben das Geld entwendet“, antwortet der Doktor mit dem Hut.”

 


Wir kommen wieder und nerven: Der tvstudberlin

DGB Jugend (12.03.18)

“Wir sind nicht einfach bei der großen Demo stehengeblieben. Wir haben auch mit ein paar hundert Leuten den Senat der Freien Universität besucht, als sich dort Kandidaten für das Präsidialamt vorgestellt haben. Die Bewerber konnten sich dann gleich positionieren – vor 200 studentischen Hilfskräften. Die wollten hören, wer da was zu ihren Forderungen zu sagen hatte. Mindestens einer ist ganz schön ins Stottern gekommen. Wir wollen Druck aufbauen: Entweder, die Arbeitgeber einigen sich mit uns – oder wir kommen wieder und nerven.” – Fabian Schmidt (ASH)

 


Vorstellungsgespräch mit Polizeieinsatz

Furios (19.02.18)

“Parallel zur Anhörung versammelten sich ca. 150 Studierende und zogen als TVStud-Protestzug unüberhörbar zum Henry-Ford-Bau. Wie schon in Jahren zuvor geschehen, hatte das Präsidium Polizeischutz bestellt, um Student*innen am Betreten der Räumlichkeiten zu hindern. Wenige Minuten später standen die Streikenden dann doch vor den Türen des Audimax, kurze Zeit später durften sie auch den Saal betreten und Platz nehmen. Während die Streikenden abermals eine deutliche Lohnerhöhung, sowie die dynamischen Kopplung an die sonstigen Tarifverträge forderten, überraschte FU-Kanzlerin Andrea Bör als sie bekannt gab, die Universitäten hätten bereits ein neues Angebot an die streikenden studentischen Hilfskräfte ausgearbeitet. Details wollte sie nicht nennen, man solle nun an den Verhandlungstisch zurückkehren.”

 


Sondersendung im Pi Radio Berlin

Pi Radio (16.02.18)

“SubCult am Freitag, dem 16.2. mal ganz anders: Statt Musik gibt es diesmal eine Sondersendung zum Arbeitskampf der studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen. Seit Ende 2017 kämpfen die SHKs (studentische Hilfskräfte) in Berlin um einen neuen Tarifvertrag und eine Erhöhung ihrer Löhne. Diese wurden seit 2001, also seit 17 Jahren nicht angepasst.”


 


Studentische Beschäftigte drohen mit weiteren Aktionen

rbb24 (16.02.18)

“Sollten die Hochschulen davon ausgehen, dass der Arbeitskampf mit dem Wintersemester zu Ende gehe, sei das ein Irrtum. “Kurzfristige Aktionen wie heute, können im Sommersemester zum Dauerzustand werden, wenn es die Hochschulen darauf anlegen”, sagte Hamann-Wachtel. An den beiden vorangegangenen Tagen hatten die Freie Universität in Dahlem und der Campus Adlershof der Humboldt Universität im Fokus des Warnstreiks gestanden.”

 


Proteste in Dahlem – Studentische Hilfskräfte verlangen mehr Geld

Berliner Zeitung (16.02.18)

“Es war eine Woche des Protestes. „Durch die Uni geht ein Ruck, SHK machen Druck!“, ruft der Student Nicolas Goez am Mittag auf dem Platz vor der Rost- und Silberlaube, dem Hauptgebäude der Freien Universität in Dahlem. Etwa 120 Studierende sind dort am Mittwoch zu einer Demonstration zusammengekommen, mit Trillerpfeifen, Transparenten, Fahnen. Sie haben in einem Warnstreik die Arbeit niedergelegt. […] Am Freitag gehen die Proteste mit einer Kundgebung vor der Humboldt-Uni in Mitte zu Ende. Vorerst.”

 


Warnstreiks in Berlin – Studentische Mitarbeiter auf der Straße

Deutschlandfunk (15.02.18)

“Die Fronten sind verhärtet. Die Gewerkschaften wollen ein neues Angebot. […] Luisa-Catarine Böck vom Personalrat der studentischen Beschäftigen an der HU sagt: ‘Wenn da jetzt nichts kommt, dann müssen wir das im neuen Semester mit noch mehr Vehemenz vorantreiben. Also, aufgeben? Da wurde einfach zu viel investiert, um das jetzt schleifen zu lassen.'”

 


Streik der Hilfskräfte in Berlin

Lernfabriken meutern (15.02.18)

“Bedenkt man, dass die Streikenden in Berlin nicht nur für das mittelfristige Ziel eines höheren Stundenlohns auf die Straße gehen, sondern Kernproblematiken der Hochschulpolitik in Deutschland aufzeigen, so sind ihre Forderungen mehr als unterstützenswert. Die SHKs in Berlin zeigen, dass Hochschulen die Hochschulverträge nicht auslegen können, wie sie wollen.”

 


“Alle Kopierer stehen still” – Streiks der studentischen Beschäftigten gehen weiter

Klasse gegen Klasse (14.02.18)

“Im Akademischen Senat wollten sich gerade Bewerber*innen für die Präsidentschaft der Freien Universität vorstellen. Die studentischen Beschäftigten wollten in diese öffentliche Sitzung hinein, aber wurden zuerst durch bewaffnete Polizist*innen aufgehalten. In der Sitzung sprachen sich Vertreter*innen der Studierenden sowie des Gesamtpersonalrats für eine Lohnerhöhung für die studentischen Beschäftigten aus. Aber von den Verantworlichen gab es nur leere Floskeln. Peter-André Alt wünschte sich eine „gütliche Lösung“ in den nächsten Wochen, von den Professor*innen kamen Phrasen über „Wertschätzung“, aber nichts über finanzielle Wertschätzung. Kanzlerin Andrea Bör meinte einerseits, dass ein neues Angebot mit den anderen Hochschulen abgestimmt sei – und gleichzeitig, dass dieses Angebot erst übermittelt wird, wenn die Gewerkschaften an den Verhandlungstisch zurückkehren.”

 


Präsidentenwahl an der Freien Universität – Die FU kürt zwei Kandidaten

Tagesspiegel (14.02.18)

“Ein Asta-Vertreter erklärte, an der FU gebe es eine Tradition von gewaltsamen Polizeieinsätzen. Ziegler sagte, die Verhärtungen hätten sich über Jahre entwickelt, es sei die Aufgabe beider Seiten, dort hinauszufinden. An der AS-Sitzung nahmen studentische Beschäftigte teil, die um Tariferhöhungen kämpfen. Der herannahende Protestzug war während der Präsentation von Tanja Brühl zunehmend deutlich zu hören, die sich davon aber nicht stören ließ.”

 


Läuft nix ohne uns

der freitag (08.02.18)

“Schneider arbeitet 82 Stunden im Monat – das Maximum für SHK – und erhält dafür 878,40 Euro brutto. Davon bleibt etwas weniger als 700 Euro netto. Die meisten SHK arbeiten 41 Stunden im Monat für 450,18 Euro brutto. Viele erhalten zusätzlich Unterstützung von den Eltern, damit sie überleben können, oder nehmen einen Kredit auf. Für Schneider ist ihre SHK-Stelle ihr einziges Einkommen. Sie würde sich gern mehr in die Kampagne einbringen, hat dafür neben Studium und Arbeit aber kaum Energie.”

 


Durch die Uni geht ein Ruck

junge Welt (05.02.18)

“Noch in der Prüfungszeit des zu Ende gehenden Wintersemesters solle es weitere Warnstreiks geben. Für das Sommersemester sind ebenfalls Warnstreiks geplant, perspektivisch auch ein unbefristeter Erzwingungsstreik. Matthias Neis, Verhandlungsführer für Verdi und Mitglied der Tarifkommission, äußerte sich nach der Annahme der Resolution gegenüber jW optimistisch. Es habe sich bei den Gesprächen während der Versammlung gezeigt, dass noch mehr Studierende als bisher bereits seien, sich aktiv in den Arbeitskampf einzubringen. […] Den Hochschulleitungen steht aller Voraussicht nach ein heißer Sommer bevor.”

 


Arbeitgeber wollen Studierenden neues Angebot machen

Tagesspiegel (05.02.18)

“Im Tarifstreit um die Löhne der studentischen Beschäftigten wollen die Hochschulen den Gewerkschaften ein neues Angebot unterbreiten. Das kündigte TU-Präsident Christian Thomsen am Freitag im Kuratorium der Uni an.”

 


“Wir holen uns, was uns zusteht!”

verdi publik (02.02.18)

“Franziska hat noch einen zweiten Job. Trotz der teilweise “recht hohen” Zeitbelastung arbeitet sie zusätzlich auch an der Technischen Universität Berlin (TU) als studentische Beschäftigte in einem Forschungsprojekt. Für 60 Stunden im ­Monat. […] Den Mehrverdienst aber könne sie gut gebrauchen. Schon allein für Miete und Nebenkosten zahle sie etwa 400 Euro im Monat. Daher ist sie sehr dankbar für ihr Stipendium und das Kindergeld, das ihre Eltern an sie weitergeben. Für einige Monate muss Franziska die Dreifachbelastung von zwei Jobs und Studium noch stemmen, dann wird sie nur noch an der TU arbeiten. An ihrem Engagement für einen neuen Tarifvertrag aber wird das nichts ändern, sagt sie. Denn studentische Beschäftigte dürften nicht länger als billige Arbeitskräfte betrachtet werden, die feste Angestellte ersetzen.”

 


»Frust nicht bei den Streikenden ablassen«

jungle world (01.02.18)

“Vorab wurden viele Befürchtungen geäußert. Es gibt deshalb Entwürfe für Beschwerdemails an die Hochschulleitung und die Personalstellen, damit der Frust nicht bei den Streikenden abgelassen wird. Das hat gut funktioniert. Es gibt viel Solidarität von den Beschäftigten. Wir haben Fälle gehört, in denen Vorgesetzte sagen: »Ich melde nicht, dass du am Streik teilgenommen hast.« Das finden wir ein bisschen abenteuerlich, weil dann ja auch die Wirkung des Streiks verpufft, aber es zeigt, wie weit die Solidarität reicht.” – Matthias Jähne (GEW)

 


Warnstreikaufruf für den 02. Februar

(31.01. & 01.02.18)


Über die Uni hinaus

junge Welt (29.01.18)

“Mindestens ebenso bedeutend ist jedoch die Tatsache, dass es sich um den ersten großen Arbeitskampf der studentischen Beschäftigten seit mehr als 30 Jahren handelt. 1986 hatten die SHKs den bundesweit einzigartigen Tarifvertrag für das Land Berlin erkämpft. Sollte die Hochschulleitung nun kein adäquates Angebot vorlegen, könnte es bald zur Abstimmung über einen unbefristeten Erzwingungsstreik der SHKs kommen. Auf diese Möglichkeit verwies auch Susanne Stumpenhausen, Landesleiterein von Verdi Berlin/Brandenburg, auf der Abschlusskundgebung am Donnerstag.”

 


Streik erreicht Akademischen Senat

Furios (29.01.18)

“Einstimmig verabschiedet der Senat schließlich eine Stellungnahme, in der er das Präsidium dazu auffordert, auf Einschüchterungen der Streikenden zu verzichten. […] Für die Streikenden ist die Stellungnahme jedoch ein kleiner Erfolg. “Der AS hat dem Präsidium klar gemacht, wie die Fachbereiche den Streik und die Drohversuche sehen”, erklärt Personalvertreter Oehm gegenüber FURIOS. Mehr aber noch hat die Sitzung gezeigt, wie verhärtet die Fronten in diesem Konflikt sind.”

 


Streik der Studentischen Beschäftigten

TU berlin intern (Februarausgabe 2018)

“Neben den zentralen Aktionen – eine Demo in der City rund um den Zoologischen Garten – gab es vielerlei dezentrale Aktionen. So demonstrierten mehrere hundert Studierende rund um die TU Berlin mit einer Abschlusskundgebung am 25. Januar 2018 vor dem Mathematikgebäude an der Straße des 17. Juni.”

 


17 Jahre ohne Lohnerhöhung

ak[due]ll (29.01.18)

“Nach dem dreitägigen Warnstreik möchten die Gewerkschaften den Hochschulen nun ein paar Tage Zeit geben – mit der Hoffnung auf ein neues, besseres Angebot. Für den 2. Februar lädt die Tarifkommission zum „Tag der Entscheidungen“ ein, um „sich mit der Basis rück[zu]koppeln und […] gemeinsam über weitere Streiktage und die Möglichkeiten eines Erzwingungsstreiks [zu] diskutieren“.”

 


Berlins SHKs legen den Lehrbetrieb lahm – Streikende Hilfskräfte

Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (29.01.18)

“Unterstützung bekommen die Streikenden nicht nur von den Gewerkschaften und den meisten Studierenden, sondern teilweise auch von den eigenen ChefInnen: Der Berliner Politik- und Sozialwissenschaftler Prof. Samuel Salzborn rief via Twitter zur Unterstützung des Streiks auf: „Mal ehrlich: Ohne stud. Mitarbeiter/innen würde an den Unis doch nix laufen. Also: ruhig mal Streikforderungen unterstützen!“ Internationale Solidaritätsbekundungen bekamen die SHKs sogar aus dem mexikanischen Oaxaca, die Bildungsgewerkschaft CNTE sendete Grüße nach Berlin.”

 


Rund 1000 Studierende streiken für Tarifvertrag

Neues Deutschland (26.01.18)

“Der dreitägige Warnstreik der studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen endete am Donnerstag mit einer zentralen Demonstration. […] Von Dienstag bis Donnerstag befand sich laut Gewerkschaften durchgängig eine vierstellige Zahl von Beschäftigten im Ausstand.”

 


Warnstreik endet mit Demonstration

taz (26.01.18)

“Mit einer Demonstration ist der dreitägige Warnstreik studentischer Mitarbeiter an Berliner Hochschulen für mehr Lohn zu Ende gegangen. Wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag mitteilte, beteiligten sich knapp 1.000 Menschen an dem Protestzug zur Technischen Universität am Ernst-Reuter-Platz.”

 


Studentischer Warnstreik in Berlin: “Gemeinsam gegen Prekarisierung”

RT Deutsch (26.01.18)

“Hilfskräfte offenbaren prekäre Medienkompetenz: Viele der studentischen Teilnehmer des Protestes wollten sich gegenüber RT Deutsch nicht zu ihren Belangen äußern. Die Meinung der Bachelor-Studenten in einer Altersgruppe Anfang zwanzig über RT Deutsch war, wie die Nachfrage ergab, von deren ZEIT-, Spiegel- und NEON-Lektüre geprägt. Ein eigenes Bild von RT Deutsch als Primärquelle hätten sich die wenigsten gebildet. Der teilweise vehementen Ablehnung tat dies aber keinen Abbruch.”

 


Studentische Beschäftigte der Universitäten streiken

rbb abendschau (25.01.18)

“Tag 3 des Warnstreiks der Studentischen Beschäftigten der Universitäten. Die Vorderungen bleiben die gleichen: Erhöhung des Studenlohns mit Anpassung an die Lohnerhöhung im öffentlichen Dienst. Mehrere hunderte Betroffene haben sich heute vor dem Elefantentor versammelt, um ihrem Arbeitgeber Druck zu machen.”

 


»Wenn nötig, verschärfen wir den Konflikt«

junge Welt (25.01.18)

“Seit Dienstag sind an den Unis mehrere Dutzend Aktionen gelaufen: Versammlungen, Demos, Vorträge, Workshops und allerhand mehr. Das alles zeigt: Die Bewegung an den Hochschulen wird immer größer und stärker. Darüber werden die Arbeitgeber nicht länger hinwegsehen können.” – Ein Gespräch mit Udo Mertens (GEW)

 


Warnstreik studentischer Hilfskräfte endet mit Demo

Berliner Zeitung (25.01.18)

“Mit einer Demonstration ist der dreitägige Warnstreik studentischer Mitarbeiter an Berliner Hochschulen für mehr Lohn zu Ende gegangen. Wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag mitteilte, beteiligten sich knapp 1000 Menschen an dem Protestzug zur Technischen Universität am Ernst-Reuter-Platz. „Wenn die Hochschulleitungen eine weitere Eskalation verhindern wollen, dann müssen sie endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen”, erklärte die Verdi-Landesbezirksleiterin Susanne Stumpenhusen.”

 


Warnstreik studentischer Hilfskräfte endet mit Demo

Berliner Morgenpost (25.01.18)

“Die Forderung nach einem Stundenlohn von 14 Euro bedeute “nichts anderes als den Inflationsausgleich nach 17 Jahren ohne Lohnerhöhung”, erklärte der Vorsitzende der GEW Berlin, Tom Erdmann. Zudem wollen die Gewerkschaften eine Koppelung an die Gehaltsentwicklung anderer Beschäftigter an Hochschulen erreichen. Durch den Streik fielen nach Gewerkschaftsangaben Tutorien aus, auch bei den Bibliotheken gab es Einschränkungen.”

 


Studierende protestieren im AS der FU für mehr Lohn

Tagesspiegel (24.01.18)

“„Das Angebot war reiner Hohn, wir fordern jetzt mehr Lohn“: Mit Rufen wie diesem haben studentische Beschäftigte am Mittwoch im Akademischen Senat der Freien Universität protestiert, um ein besseres Lohnangebot der Berliner Hochschulen einzufordern. Rund 40 Studierende waren im Rahmen eines berlinweiten Warnstreiks in den AS gekommen, einige von ihnen trugen Leibchen mit der Aufschrift „Wer an der Bildung spart, hat sie bitter nötig.“ Und so wurde die rund 90-minütige Diskussion zu dem Thema öfters durch Zwischenrufe („Lohnverzicht seit 17 Jahren – und ihr wollt dicke Autos fahren“), lautes Klatschen oder das Heulen eines Megaphons unterbrochen.”

 


Studentische Hilfskräfte streiken für bessere Bezahlung

jetz.de (24.01.18)

“Micha, der heute auch zum Streik gekommen ist, ist 31 Jahre alt, studiert Brauereiwesen und arbeitete ebenfalls als SHK. Er hat eine Ausbildung gemacht und sich so ein finanzielles Polster ansparen können, außerdem wird er von seinen Eltern unterstützt. „Hätte ich meine Eltern und das Ausbildungspolster nicht, könnte ich mir ein Leben als Student nicht leisten“, sagt er – und das, obwohl er versucht, so viel wie möglich zu arbeiten. „Das ist das Problem. Deswegen stehe ich hier.“”

 


Der Arbeitskampf an den Hochschulen geht weiter

Neues Deutschland (24.01.18)

“»Wir sind zum Streik gezwungen. Unsere Löhne sind in 17 Jahren nicht ein einziges Mal erhöht worden«, sagt Schmidt, der seit 2009 Mitglied in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist. Er finde es ungerecht, dass seine fest angestellten Kollegen vom Studentenwerk, die die gleiche Arbeit wie er leisteten, 16 Euro pro Stunde verdienten. »Womit ist diese Entlohnung in zwei Klassen denn bitteschön gerechtfertigt?«, fragt Schmidt.”

 


Forderung nach höherem Stundenlohn – Studentische Beschäftigte im Warnstreik

rbb (23.01.18)

“Die studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen streiken zurzeit für eine bessere Bezahlung. Sie fordern eine Erhöhung ihres Stundenlohns von derzeit 11 auf 14 Euro pro Stunde. Außerdem pochen sie darauf, dass sich ihre Löhne wie die im öffentlichen Dienst entwickeln.” – Interview mit der studentischen Beschäftigten Franziska Hamann-Wachtel.

 


Studentische Beschäftigte in Berlin streiken wieder für eine besser Bezahlung

Deutschlandfunk (23.01.18)

“Laut Gewerkschaft Verdi hat der erste Warnstreik noch keine Bewegung gebracht. Ab heute gibt es deshalb nochmal Druck von Seiten der Studentischen Beschäftigten. Drei Tage Streik soll es geben.”

 


Warnstreik in Berlin – Müller hofft auf “Kompromiss” für studentische Beschäftigte

Tagesspiegel (23.01.18)

“Vor dem erneuten Warnstreik der studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen hat der Regierende Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) an die Tarifpartner appelliert, einen „guten Kompromiss“ in den Verhandlungen zu finden. Zwar forderten die Studierenden „zu Recht“, dass sich bei den Löhnen etwas bewege und auch eine Dynamisierung bei der Lohnentwicklung vereinbart werde. Wirtschaftliche Aspekte der Hochschulen würden aber ebenso eine wichtige Rolle spielen.”

 


Warnstreik der studentischen Hilfskräfte – Ausgenutzt und unterbezahlt

taz (23.01.18)

“Im Mensafoyer an der Freien Universität hängten rund 50 Studierende Plakate auf und schoben Sofas zu einer Art Stuhlkreis zusammen. Gegen Mittag steht fest: Das Computerzentrum macht bis Donnerstag dicht, ein Teil des Sprachenzentrums ebenfalls, die zentrale Campusbibliothek wird wohl ihre Öffnungszeiten verkürzen müssen, weil in den Abendstunden überwiegend studentische Hilfskräfte arbeiten. Ohne die Hilfskräfte laufe eben nicht viel an den Unis, kommentiert in der FU-Mensa ein Honorardozent, der sich am Dienstag („Ich bin solidarisch!“) zu den Streikenden gesellte.”

 


Den studentischen Beschäftigten reicht´s!

Rosa Luxemburg Stiftung (23.01.18)

“‘Um eine lange Phase des Lohnverfalls zu verhindern, wie wir sie die letzten 17 Jahre gesehen haben, sollen die studentischen Löhne außerdem dynamisiert werden. Das heißt, Lohnerhöhungen der anderen Beschäftigen an den Unis sollen auch uns zugestanden werden. Damit würden auch wir endlich als vollwertige Mitarbeiter_innen der Uni anerkannt werden.'”

 


Forderung nach mehr Lohn – Studentische Hilfskräfte wollen ab Dienstag drei Tage streiken

rbb24 (22.01.18)

“Gefordert wird unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und eine Anpassung an die Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten.”

 


Studentische Hilfskräfte streiken

BZ (22.01.18)

“Die studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen sind ab morgen erneut zum Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand soll bis Donnerstag andauern, wie die Gewerkschaften ankündigten. Gefordert wird u.a. eine Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und eine Anpassung an die Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten.”


Streiken für das Tarifupdate

taz (20.01.18)

“Kristina und Lisa, die ihre Nachnamen nicht in der Zeitung lesen möchten, arbeiten als studentische Beschäftigte an der FU. Sie sind bald fertig mit ihrem Studium. Ein neuer Tarifvertrag käme für sie also zu spät. Sie wollen trotzdem streiken und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Kolleg*innen erreichen. Ihr komplettes Gehalt wendet Kristina für die Miete auf. Deshalb wird sie finanziell von ihren Eltern unterstützt. „Die, die nicht so privilegiert sind, müssen stattdessen einen Kredit aufnehmen“, sagt sie.”

 


Aktionseinheit an der Uni – Studentische Hilfskräfte treten in den Warnstreik. Vernetzung mit Arbeitskämpfen auch außerhalb der Hochschule

junge Welt (18.01.18)

“Infolge des Arbeitskampfs müssen mehrere Universitätsbibliotheken und PC-Pools, etwa an der Freien Universität (FU), früher schließen. Auch zahlreiche Tutorien, die meist von SHKs gehalten werden, fallen aus. […] Auf der Kundgebung machen Aktivistinnen und Aktivisten mehrerer Hochschulen und Gewerkschaftsvertreter darauf aufmerksam, dass die Universitäten bereits seit 2010 jedes Jahr mehr Finanzmittel erhalten – mit dem Verweis, diese für die Erhöhung der Gehälter der studentischen Beschäftigten zu verwenden. Dies ging kürzlich aus einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus hervor, die ebenfalls mit einem Redner vertreten ist.”

 


Studentische Beschäftigte streiken für Lohnerhöhung – Mehr als 1000 Studierende kommen zur Protestkundgebung am Bebelplatz

Berliner Morgenpost (17.01.18)

“Die studentische Mitarbeiterin der HU Celia Bouali sagte, dass 17 Jahre Lohnverfall genug seien und die Studierenden sich nun erkämpfen müssten, was ihnen zustehe. Auch den derzeitigen Tarifvertrag für studentische Mitarbeiter, der laut den Berliner Hochschulen einzigartig sei, gebe es nur wegen des Streiks von 1986. “Ohne Druck sind die Hochschulen nicht dazu bereit, ernsthafte Zugeständnisse zu machen”, so Bouali. Sie ermutigte die Studierenden, sich nicht von den Hochschulen einschüchtern zu lassen.”

 


Billige Hilfskraft war einmal – An mehreren Universitäten gingen studentische Beschäftigte auf die Straße

Neues Deutschland (17.01.18)

“Rund 1500 Studierende fanden sich am Nachmittag auf dem Bebelplatz in Mitte zusammen, um ein starkes Zeichen an die Präsidien der Hochschulen zu senden. […] Für die Studierenden der Hochschulen, die BAföG erhalten, hat der Streik übrigens keine Konsequenzen. Im Falle von ausfallenden Tutorien oder der eingeschränkten Nutzung etwa von Bibliotheken sind die Hochschulen verpflichtet, »ein reibungsloses Studium zu ermöglichen«, so die Sozialberatung der TU.”

 


Aufstand zur Prüfungszeit – Studentische Mitarbeiter der Berliner Hochschulen streiken

Berliner Zeitung (16.01.18)

“„Das Gehalt zeugt von fehlender Wertschätzung“, sagt Angie. Genau wie viele andere Tutoren, IT-Berater und Bibliotheksmitarbeiter ist sie am Dienstag nicht zur Arbeit gegangen. Stattdessen stehen die jungen Leute auf dem Bebelplatz, blasen in Trillerpfeifen und halten Plakate in die Luft. Die studentischen Mitarbeiter der zwölf öffentlichen Berliner Hochschulen streiken. Zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren.”

 


Studentische Beschäftigte im Warnstreik – „Ohne uns Studierende läuft an der Uni nichts“

Tagesspiegel (16.01.18)

“Tutorien abgesagt, laut demonstriert: Die studentischen Beschäftigten in Berlin haben für einen Tag die Arbeit niedergelegt. Ihre Löhne sind seit 2001 nicht erhöht worden.”

 


Studentische Mitarbeiter legen Arbeit nieder

Deutschlandfunk (16.01.18)

“Die Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft und Verdi haben die studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Gefordert wird unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und eine Anpassung an die Lohnentwicklung – denn in Berlin seien die Kosten für viele Hiwis explodiert.”

 


Seit 17 Jahren keine Erhöhung – Berlins studentische Beschäftigte treten in den Streik

rbb24 (16.01.18)

“Kurz nach dem Millenium gab es die letzte Erhöhung: Am Dienstag treten die studentischen Beschäftigten in Berlin in den Streik. Sie fordern mehr als die 10,98 Euro pro Stunde. Die Arbeitgeber finden: In Berlin wird immer noch richtig viel gezahlt.”

 


Studentische Hilfskräfte streiken für mehr Lohn

inforadio (16.01.18)

“Die rund 8.000 studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen sind für heute zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen: Sie wollen mehr Geld. Sie verdienen aktuell 10,98 Euro pro Stunde. Seit 2001 ist dieser Lohn nicht gestiegen. GEW-Vorstandsmitglied Jähne erläuterte im Inforadio, die Betroffenen hätten seit 17 Jahren keine Lohnerhöhung mehr erhalten.”


»Ohne uns läuft hier nix!«

UnAuf (16.01.18)

“Euer Tutorium fällt aus, ihr findet eure Bücher in der Bibliothek nicht wieder oder eure Professorin kommt unvorbereitet zur Vorlesung? Die Studentischen Hilfskräfte in Berlin halten an vielen Stellen im universitären Alltag den Laden am Laufen. Dafür bekommen sie seit 2001 das selbe Gehalt, trotz steigender Lebenshaltungskosten und Inflation. Am 16.01.2018 treten sie in einen eintägigen Warnstreik.”

 


»Seit 2001 sind die Löhne nicht erhöht worden«

junge Welt (15.01.18)

»Seit 2001 sind die Löhne nicht erhöht worden, allen steigenden Kosten zum Trotz. […] Dabei geht aus einer kleinen Anfrage der Partei Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus hervor, dass die Hochschulen seit 2010 jedes Jahr mehr Finanzmittel erhalten – mit dem Verweis, diese für die Erhöhung der Gehälter der studentischen Beschäftigten zu verwenden. Das tun sie jedoch nicht.«

 


Senat macht keinen guten Job

taz (15.01.18)

“Am Dienstag streiken die studentischen Hilfskräfte für mehr Lohn. Das Land Berlin ist oft ein prekärer Arbeitgeber – nicht nur an den Unis.”

 


FU hält Streik für rechtswidrig

Neues Deutschland (12.01.18)

“Die Gewerkschaften ver.di und GEW reagieren unbeeindruckt. Der alte Tarifvertrag sei »fristgerecht und wirksam« gekündigt worden, der Streikaufruf »entsprechend rechtmäßig«, sagt ver.di-Sekretär Matthias Neis dem »nd«. »Wenn die FU das anders sieht, dann muss sie gegen uns vor Gericht ziehen. Wir sehen dem sehr gelassen entgegen.« Neis sieht im Rundschreiben vor allem eine »Einschüchterungstaktik der Unileitung«.”

 


Numerus Streikus

Berliner Morgenpost (11.01.18)

“Es dürfte wohl keine Berufsgruppe geben, deren Lohn sich seit mehr als einem Vierteljahrhundert nicht verändert hat. Für die Studierenden in Berlin ist das Leben seitdem aber nicht günstiger geworden.“

 


Studentische Beschäftigte: Warnstreik am 16. Januar

DGB (10.01.18)

“Die studentischen Beschäftigten warten seit 17 Jahren auf eine Lohnerhöhung.”

 


Studierende vor Warnstreik

Tagesspiegel (09.01.18)

“Die GEW ruft alle studentischen Beschäftigten in Berlin zu einem eintägigem Ausstand am kommenden Dienstag auf. Grund sind die gescheiterten Tarifverhandlungen.“

 

GEW ruft zum Warnstreik an Berliner Unis auf

Neues Deutschland (09.01.18)

“Das gab es schon länger nicht mehr in Berlin: Massiver Protest der studentischen Hilfskräfte.”

 

Streik zur Prüfungszeit

taz (02.01.18)

“Im Klartext: Koppelt man die Studierenden nicht an die Lohnsteigerungen in TV-L, müsste sich auch Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) in die Debatte einschalten.”

 

Zeichen stehen auf Streik – Studentische Beschäftigte an Berliner Hochschulen machen mobil

der Funke (01.01.18)

“Doch sollte der Kampf erfolgreich sein, so könnte dies die Grundlage bilden für den Schulterschluss mit allen abhängig Beschäftigten und eine langfristige kämpferische Gewerkschaftsinitiative, die sich nicht von so genannten „Sachzwängen“ einschüchtern lässt, sondern sich konsequent über die gesamte Republik mit den KollegInnen vernetzt und sich unnachgiebig für die Interessen der Beschäftigten einsetzt.”

Warm-Up Demo der studentischen Beschäftigten vor Streik

Radio Aktiv Berlin/Freie Berliner Radios (26.12.17)

“Trotz intensiver sozialpartnerschaftlicher Bemühungen haben die Aktiven einen Streik für Januar 2018 angebahnt. Vor kurzem gingen bereits ca. 600 studentische Beschäftigte zu einer “Warm-Up” Demo auf die Straße. Radio Aktiv Berlin war dabei und berichtet in O-Tönen.”

 

Studentische Hilfskräfte drohen mit Streik

Deutschlandfunk (18.12.17)

“Tutoren, Assistenten, IT-Betreuung, Bibliotheksmitarbeiter: Ohne studentische Beschäftigte geht nichts an den Hochschulen. In Berlin fordern die nun eine bessere Bezahlung. Nachdem Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag ergebnislos abgebrochen wurden, droht ab Januar ein Streik.”

 

»Die Uhren stehen auf Arbeitskampf«

junge Welt (18.12.17)

“Abseits zahlreicher Redebeiträge bildeten wummernde Bässe die Klangkulisse der als Tanzdemo konzipierten Veranstaltung. […] Sprechchöre wie »Tarifvertrag jetzt« und »Ihr Angebot ist blanker Hohn – Wir wollen mehr Lohn« prägten den gesamten Umzug.”

 

Kampf, Tanz, Motivation – 450 studentische Beschäftigte auf den Straßen Berlins

Klasse gegen Klasse (18.12.17)

“Die studentischen Beschäftigten waren auf der Demonstration nicht alleine. Sie bekamen von allen Seiten riesige Unterstützung. Auf der Demo waren zahlreiche solidarische Studierende und (Hochschul-) politische Gruppen vertreten”

 

Mit Tanz in den Arbeitskampf

Neues Deutschland (16.12.17)

“Außerdem sei es mit der einfachen Erhöhung durch das TU-Präsidium nicht getan. Es gebe immer noch weniger Urlaub für studentische Beschäftigte als für regulär Angestellte. Eine dynamische Anpassung an die Inflation sei im Vertrag nicht festgelegt.”

»Ein Tarifvertrag bindet beide Seiten« – Gespräch mit Matthias Neis

junge Welt (14.12.17)

»Aber was uns sehr wichtig ist, ist eine kontinuierliche Angleichung, schließlich steigen auch die Lebenshaltungskosten. Das war für uns ein großes Entgegenkommen, wurde aber rundheraus abgelehnt.«

 

Tarifverhandlungen in Berlin gescheitert

Tagesspiegel (13.12.17)

“Im neuen Jahr könnten studentische Beschäftigte in Berlin streiken. Die Tarifkommission von GEW und Verdi hat jetzt zumindest dazu aufgerufen, nachdem sie die Tarifverhandlungen für die rund 8000 studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen am Dienstag für gescheitert erklärt hat. Es war die fünfte Verhandlungsrunde zwischen Hochschulen und Gewerkschaften.”

 

Gewerkschaft droht mit Streiks

taz (13.12.17)

“Berlins Hochschulen drohen nach dem Jahreswechsel Streiks der studentischen Hilfskräfte. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für 8.000 dieser Mitarbeiter, die laut Gewerkschaften vorerst gescheitert sind.”

 

Gewerkschaft kündigt Streiks an Hochschulen an

Neues Deutschland (13.12.17)

“An den Hochschulen drohen nach dem Jahreswechsel Streiks der studentischen Hilfskräfte.”

 

Gewerkschaften drohen mit Streiks an Berliner Hochschulen

Berliner Morgenpost (12.12.17)

“Außerdem sei es mit der einfachen Erhöhung durch das TU-Präsidium nicht getan. Es gebe immer noch weniger Urlaub für studentische Beschäftigte als für regulär Angestellte. Eine dynamische Anpassung an die Inflation sei im Vertrag nicht festgelegt.”

 

Der kommende Streik

analyse & kritik (12.12.17)

“Während die Hochschulen stur blieben, protestierten die Beschäftigten immer wieder auch auf prestigeträchtigen Veranstaltungen. Trotzdem wurden die Angebote der Hochschulen nicht besser, sondern verschlechterten sich sogar. Um den Druck zu erhöhen, folgte daher Ende September die Kündigung des bestehenden Tarifvertrags zum Jahresende.”

 

Ab Januar kann gestreikt werden

verdi biwifo-report (Dezember 2017)

“Das Wort Streik beflügelt die Leute. Aber auch die Arbeit der letzten zwei Jahre zeigt Wirkung: Wir sind präsent!”

 

Gewerkschaften drohen mit Streiks an Berliner Hochschulen

Lausitzer Rundschau (12.12.17)

“Verdi-Verhandlungsführer Matthias Neis verwies darauf, dass in den Hochschulverträgen mit dem Land Tarifsteigerungen für die studentischen Beschäftigten von 3,9 Prozent für 2018 und jeweils 2,6 Prozent in den Folgejahren vereinbart seien. Das Geld sei also da, nun müsse es bei den Beschäftigten im Rahmen tariflicher Lösungen auch ankommen.”

 

Tarifverhandlungen gescheitert – nun drohen Streiks

Meetingpoint Brandenburg (12.12.17)

„Die Verantwortung für das Scheitern der Verhandlungen tragen die Hochschulen“, sagte der Verhandlungsführer für die GEW Berlin, Udo Mertens. „Die Arbeitgeber waren nicht bereit, ihr bisheriges Angebot wesentlich zu verbessern. Damit wären die studentischen Beschäftigten weiterhin auf Dauer von der Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten abgekoppelt. Beschäftigte zweiter Klasse sind mit uns aber nicht zu machen.“