12. Januar 2018

Pressespiegel

Presse-Infos

 

Erster Warnstreik

 


Aktionseinheit an der Uni – Studentische Hilfskräfte treten in den Warnstreik. Vernetzung mit Arbeitskämpfen auch außerhalb der Hochschule

junge Welt (18.01.18)

“Infolge des Arbeitskampfs müssen mehrere Universitätsbibliotheken und PC-Pools, etwa an der Freien Universität (FU), früher schließen. Auch zahlreiche Tutorien, die meist von SHKs gehalten werden, fallen aus. […] Auf der Kundgebung machen Aktivistinnen und Aktivisten mehrerer Hochschulen und Gewerkschaftsvertreter darauf aufmerksam, dass die Universitäten bereits seit 2010 jedes Jahr mehr Finanzmittel erhalten – mit dem Verweis, diese für die Erhöhung der Gehälter der studentischen Beschäftigten zu verwenden. Dies ging kürzlich aus einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus hervor, die ebenfalls mit einem Redner vertreten ist.”

 


Studentische Beschäftigte streiken für Lohnerhöhung – Mehr als 1000 Studierende kommen zur Protestkundgebung am Bebelplatz

Berliner Morgenpost (17.01.18)

“Die studentische Mitarbeiterin der HU Celia Bouali sagte, dass 17 Jahre Lohnverfall genug seien und die Studierenden sich nun erkämpfen müssten, was ihnen zustehe. Auch den derzeitigen Tarifvertrag für studentische Mitarbeiter, der laut den Berliner Hochschulen einzigartig sei, gebe es nur wegen des Streiks von 1986. “Ohne Druck sind die Hochschulen nicht dazu bereit, ernsthafte Zugeständnisse zu machen”, so Bouali. Sie ermutigte die Studierenden, sich nicht von den Hochschulen einschüchtern zu lassen.”

 


Billige Hilfskraft war einmal – An mehreren Universitäten gingen studentische Beschäftigte auf die Straße

Neues Deutschland (17.01.18)

“Rund 1500 Studierende fanden sich am Nachmittag auf dem Bebelplatz in Mitte zusammen, um ein starkes Zeichen an die Präsidien der Hochschulen zu senden. […] Für die Studierenden der Hochschulen, die BAföG erhalten, hat der Streik übrigens keine Konsequenzen. Im Falle von ausfallenden Tutorien oder der eingeschränkten Nutzung etwa von Bibliotheken sind die Hochschulen verpflichtet, »ein reibungsloses Studium zu ermöglichen«, so die Sozialberatung der TU.”

 


Aufstand zur Prüfungszeit – Studentische Mitarbeiter der Berliner Hochschulen streiken

Berliner Zeitung (16.01.18)

“„Das Gehalt zeugt von fehlender Wertschätzung“, sagt Angie. Genau wie viele andere Tutoren, IT-Berater und Bibliotheksmitarbeiter ist sie am Dienstag nicht zur Arbeit gegangen. Stattdessen stehen die jungen Leute auf dem Bebelplatz, blasen in Trillerpfeifen und halten Plakate in die Luft. Die studentischen Mitarbeiter der zwölf öffentlichen Berliner Hochschulen streiken. Zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren.”

 


Studentische Beschäftigte im Warnstreik – „Ohne uns Studierende läuft an der Uni nichts“

Tagesspiegel (16.01.18)

“Tutorien abgesagt, laut demonstriert: Die studentischen Beschäftigten in Berlin haben für einen Tag die Arbeit niedergelegt. Ihre Löhne sind seit 2001 nicht erhöht worden.”

 


Studentische Mitarbeiter legen Arbeit nieder

Deutschlandfunk (16.01.18)

“Die Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft und Verdi haben die studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Gefordert wird unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und eine Anpassung an die Lohnentwicklung – denn in Berlin seien die Kosten für viele Hiwis explodiert.”

 


Seit 17 Jahren keine Erhöhung – Berlins studentische Beschäftigte treten in den Streik

rbb24 (16.01.18)

“Kurz nach dem Millenium gab es die letzte Erhöhung: Am Dienstag treten die studentischen Beschäftigten in Berlin in den Streik. Sie fordern mehr als die 10,98 Euro pro Stunde. Die Arbeitgeber finden: In Berlin wird immer noch richtig viel gezahlt.”

 


Studentische Hilfskräfte streiken für mehr Lohn

inforadio (16.01.18)

“Die rund 8.000 studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen sind für heute zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen: Sie wollen mehr Geld. Sie verdienen aktuell 10,98 Euro pro Stunde. Seit 2001 ist dieser Lohn nicht gestiegen. GEW-Vorstandsmitglied Jähne erläuterte im Inforadio, die Betroffenen hätten seit 17 Jahren keine Lohnerhöhung mehr erhalten.”

 

Warnstreikaufruf

 


»Ohne uns läuft hier nix!«

UnAuf (16.01.18)

“Euer Tutorium fällt aus, ihr findet eure Bücher in der Bibliothek nicht wieder oder eure Professorin kommt unvorbereitet zur Vorlesung? Die Studentischen Hilfskräfte in Berlin halten an vielen Stellen im universitären Alltag den Laden am Laufen. Dafür bekommen sie seit 2001 das selbe Gehalt, trotz steigender Lebenshaltungskosten und Inflation. Am 16.01.2018 treten sie in einen eintägigen Warnstreik.”

 


»Seit 2001 sind die Löhne nicht erhöht worden«

junge Welt (15.01.18)

»Seit 2001 sind die Löhne nicht erhöht worden, allen steigenden Kosten zum Trotz. […] Dabei geht aus einer kleinen Anfrage der Partei Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus hervor, dass die Hochschulen seit 2010 jedes Jahr mehr Finanzmittel erhalten – mit dem Verweis, diese für die Erhöhung der Gehälter der studentischen Beschäftigten zu verwenden. Das tun sie jedoch nicht.«

 


Senat macht keinen guten Job

taz (15.01.18)

“Am Dienstag streiken die studentischen Hilfskräfte für mehr Lohn. Das Land Berlin ist oft ein prekärer Arbeitgeber – nicht nur an den Unis.”

 


FU hält Streik für rechtswidrig

Neues Deutschland (12.01.18)

“Die Gewerkschaften ver.di und GEW reagieren unbeeindruckt. Der alte Tarifvertrag sei »fristgerecht und wirksam« gekündigt worden, der Streikaufruf »entsprechend rechtmäßig«, sagt ver.di-Sekretär Matthias Neis dem »nd«. »Wenn die FU das anders sieht, dann muss sie gegen uns vor Gericht ziehen. Wir sehen dem sehr gelassen entgegen.« Neis sieht im Rundschreiben vor allem eine »Einschüchterungstaktik der Unileitung«.”

 


Numerus Streikus

Berliner Morgenpost (11.01.18)

“Es dürfte wohl keine Berufsgruppe geben, deren Lohn sich seit mehr als einem Vierteljahrhundert nicht verändert hat. Für die Studierenden in Berlin ist das Leben seitdem aber nicht günstiger geworden.“

 


Studentische Beschäftigte: Warnstreik am 16. Januar

DGB (10.01.18)

“Die studentischen Beschäftigten warten seit 17 Jahren auf eine Lohnerhöhung.”

 


Studierende vor Warnstreik

Tagesspiegel (09.01.18)

“Die GEW ruft alle studentischen Beschäftigten in Berlin zu einem eintägigem Ausstand am kommenden Dienstag auf. Grund sind die gescheiterten Tarifverhandlungen.“

 

GEW ruft zum Warnstreik an Berliner Unis auf

Neues Deutschland (09.01.18)

“Das gab es schon länger nicht mehr in Berlin: Massiver Protest der studentischen Hilfskräfte.”

 

Streik zur Prüfungszeit

taz (02.01.18)

“Im Klartext: Koppelt man die Studierenden nicht an die Lohnsteigerungen in TV-L, müsste sich auch Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) in die Debatte einschalten.”

 

Zeichen stehen auf Streik – Studentische Beschäftigte an Berliner Hochschulen machen mobil

der Funke (01.01.18)

“Doch sollte der Kampf erfolgreich sein, so könnte dies die Grundlage bilden für den Schulterschluss mit allen abhängig Beschäftigten und eine langfristige kämpferische Gewerkschaftsinitiative, die sich nicht von so genannten „Sachzwängen“ einschüchtern lässt, sondern sich konsequent über die gesamte Republik mit den KollegInnen vernetzt und sich unnachgiebig für die Interessen der Beschäftigten einsetzt.”

 

Demo: Tanz für den TV Stud

 

Warm-Up Demo der studentischen Beschäftigten vor Streik

Radio Aktiv Berlin/Freie Berliner Radios (26.12.17)

“Trotz intensiver sozialpartnerschaftlicher Bemühungen haben die Aktiven einen Streik für Januar 2018 angebahnt. Vor kurzem gingen bereits ca. 600 studentische Beschäftigte zu einer “Warm-Up” Demo auf die Straße. Radio Aktiv Berlin war dabei und berichtet in O-Tönen.”

 

Studentische Hilfskräfte drohen mit Streik

Deutschlandfunk (18.12.17)

“Tutoren, Assistenten, IT-Betreuung, Bibliotheksmitarbeiter: Ohne studentische Beschäftigte geht nichts an den Hochschulen. In Berlin fordern die nun eine bessere Bezahlung. Nachdem Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag ergebnislos abgebrochen wurden, droht ab Januar ein Streik.”

 

»Die Uhren stehen auf Arbeitskampf«

junge Welt (18.12.17)

“Abseits zahlreicher Redebeiträge bildeten wummernde Bässe die Klangkulisse der als Tanzdemo konzipierten Veranstaltung. […] Sprechchöre wie »Tarifvertrag jetzt« und »Ihr Angebot ist blanker Hohn – Wir wollen mehr Lohn« prägten den gesamten Umzug.”

 

Kampf, Tanz, Motivation – 450 studentische Beschäftigte auf den Straßen Berlins

Klasse gegen Klasse (18.12.17)

“Die studentischen Beschäftigten waren auf der Demonstration nicht alleine. Sie bekamen von allen Seiten riesige Unterstützung. Auf der Demo waren zahlreiche solidarische Studierende und (Hochschul-) politische Gruppen vertreten”

 

Mit Tanz in den Arbeitskampf

Neues Deutschland (16.12.17)

“Außerdem sei es mit der einfachen Erhöhung durch das TU-Präsidium nicht getan. Es gebe immer noch weniger Urlaub für studentische Beschäftigte als für regulär Angestellte. Eine dynamische Anpassung an die Inflation sei im Vertrag nicht festgelegt.”

 

Scheitern der Verhandlungen

 

»Ein Tarifvertrag bindet beide Seiten« – Gespräch mit Matthias Neis

junge Welt (14.12.17)

»Aber was uns sehr wichtig ist, ist eine kontinuierliche Angleichung, schließlich steigen auch die Lebenshaltungskosten. Das war für uns ein großes Entgegenkommen, wurde aber rundheraus abgelehnt.«

 

Tarifverhandlungen in Berlin gescheitert

Tagesspiegel (13.12.17)

“Im neuen Jahr könnten studentische Beschäftigte in Berlin streiken. Die Tarifkommission von GEW und Verdi hat jetzt zumindest dazu aufgerufen, nachdem sie die Tarifverhandlungen für die rund 8000 studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen am Dienstag für gescheitert erklärt hat. Es war die fünfte Verhandlungsrunde zwischen Hochschulen und Gewerkschaften.”

 

Gewerkschaft droht mit Streiks

taz (13.12.17)

“Berlins Hochschulen drohen nach dem Jahreswechsel Streiks der studentischen Hilfskräfte. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für 8.000 dieser Mitarbeiter, die laut Gewerkschaften vorerst gescheitert sind.”

 

Gewerkschaft kündigt Streiks an Hochschulen an

Neues Deutschland (13.12.17)

“An den Hochschulen drohen nach dem Jahreswechsel Streiks der studentischen Hilfskräfte.”

 

Gewerkschaften drohen mit Streiks an Berliner Hochschulen

Berliner Morgenpost (12.12.17)

“Außerdem sei es mit der einfachen Erhöhung durch das TU-Präsidium nicht getan. Es gebe immer noch weniger Urlaub für studentische Beschäftigte als für regulär Angestellte. Eine dynamische Anpassung an die Inflation sei im Vertrag nicht festgelegt.”

 

Der kommende Streik

analyse & kritik (12.12.17)

“Während die Hochschulen stur blieben, protestierten die Beschäftigten immer wieder auch auf prestigeträchtigen Veranstaltungen. Trotzdem wurden die Angebote der Hochschulen nicht besser, sondern verschlechterten sich sogar. Um den Druck zu erhöhen, folgte daher Ende September die Kündigung des bestehenden Tarifvertrags zum Jahresende.”

 

Ab Januar kann gestreikt werden

verdi biwifo-report (Dezember 2017)

“Das Wort Streik beflügelt die Leute. Aber auch die Arbeit der letzten zwei Jahre zeigt Wirkung: Wir sind präsent!”

 

Gewerkschaften drohen mit Streiks an Berliner Hochschulen

Lausitzer Rundschau (12.12.17)

“Verdi-Verhandlungsführer Matthias Neis verwies darauf, dass in den Hochschulverträgen mit dem Land Tarifsteigerungen für die studentischen Beschäftigten von 3,9 Prozent für 2018 und jeweils 2,6 Prozent in den Folgejahren vereinbart seien. Das Geld sei also da, nun müsse es bei den Beschäftigten im Rahmen tariflicher Lösungen auch ankommen.”

 

Tarifverhandlungen gescheitert – nun drohen Streiks

Meetingpoint Brandenburg (12.12.17)

„Die Verantwortung für das Scheitern der Verhandlungen tragen die Hochschulen“, sagte der Verhandlungsführer für die GEW Berlin, Udo Mertens. „Die Arbeitgeber waren nicht bereit, ihr bisheriges Angebot wesentlich zu verbessern. Damit wären die studentischen Beschäftigten weiterhin auf Dauer von der Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten abgekoppelt. Beschäftigte zweiter Klasse sind mit uns aber nicht zu machen.“