12. Januar 2018

Pressespiegel

Presse-Infos

 

Warnstreiks im Februar


Vorstellungsgespräch mit Polizeieinsatz

Furios (19.02.18)

“Parallel zur Anhörung versammelten sich ca. 150 Studierende und zogen als TVStud-Protestzug unüberhörbar zum Henry-Ford-Bau. Wie schon in Jahren zuvor geschehen, hatte das Präsidium Polizeischutz bestellt, um Student*innen am Betreten der Räumlichkeiten zu hindern. Wenige Minuten später standen die Streikenden dann doch vor den Türen des Audimax, kurze Zeit später durften sie auch den Saal betreten und Platz nehmen. Während die Streikenden abermals eine deutliche Lohnerhöhung, sowie die dynamischen Kopplung an die sonstigen Tarifverträge forderten, überraschte FU-Kanzlerin Andrea Bör als sie bekannt gab, die Universitäten hätten bereits ein neues Angebot an die streikenden studentischen Hilfskräfte ausgearbeitet. Details wollte sie nicht nennen, man solle nun an den Verhandlungstisch zurückkehren.”

 


Studentische Beschäftigte drohen mit weiteren Aktionen

rbb24 (16.02.18)

“Sollten die Hochschulen davon ausgehen, dass der Arbeitskampf mit dem Wintersemester zu Ende gehe, sei das ein Irrtum. “Kurzfristige Aktionen wie heute, können im Sommersemester zum Dauerzustand werden, wenn es die Hochschulen darauf anlegen”, sagte Hamann-Wachtel. An den beiden vorangegangenen Tagen hatten die Freie Universität in Dahlem und der Campus Adlershof der Humboldt Universität im Fokus des Warnstreiks gestanden.”

 


Proteste in Dahlem – Studentische Hilfskräfte verlangen mehr Geld

Berliner Zeitung (16.02.18)

“Es war eine Woche des Protestes. „Durch die Uni geht ein Ruck, SHK machen Druck!“, ruft der Student Nicolas Goez am Mittag auf dem Platz vor der Rost- und Silberlaube, dem Hauptgebäude der Freien Universität in Dahlem. Etwa 120 Studierende sind dort am Mittwoch zu einer Demonstration zusammengekommen, mit Trillerpfeifen, Transparenten, Fahnen. Sie haben in einem Warnstreik die Arbeit niedergelegt. […] Am Freitag gehen die Proteste mit einer Kundgebung vor der Humboldt-Uni in Mitte zu Ende. Vorerst.”

 


Warnstreiks in Berlin – Studentische Mitarbeiter auf der Straße

Deutschlandfunk (15.02.18)

“Die Fronten sind verhärtet. Die Gewerkschaften wollen ein neues Angebot. […] Luisa-Catarine Böck vom Personalrat der studentischen Beschäftigen an der HU sagt: ‘Wenn da jetzt nichts kommt, dann müssen wir das im neuen Semester mit noch mehr Vehemenz vorantreiben. Also, aufgeben? Da wurde einfach zu viel investiert, um das jetzt schleifen zu lassen.'”

 


Streik der Hilfskräfte in Berlin

Lernfabriken meutern (15.02.18)

“Bedenkt man, dass die Streikenden in Berlin nicht nur für das mittelfristige Ziel eines höheren Stundenlohns auf die Straße gehen, sondern Kernproblematiken der Hochschulpolitik in Deutschland aufzeigen, so sind ihre Forderungen mehr als unterstützenswert. Die SHKs in Berlin zeigen, dass Hochschulen die Hochschulverträge nicht auslegen können, wie sie wollen.”

 


“Alle Kopierer stehen still” – Streiks der studentischen Beschäftigten gehen weiter

Klasse gegen Klasse (14.02.18)

“Im Akademischen Senat wollten sich gerade Bewerber*innen für die Präsidentschaft der Freien Universität vorstellen. Die studentischen Beschäftigten wollten in diese öffentliche Sitzung hinein, aber wurden zuerst durch bewaffnete Polizist*innen aufgehalten. In der Sitzung sprachen sich Vertreter*innen der Studierenden sowie des Gesamtpersonalrats für eine Lohnerhöhung für die studentischen Beschäftigten aus. Aber von den Verantworlichen gab es nur leere Floskeln. Peter-André Alt wünschte sich eine „gütliche Lösung“ in den nächsten Wochen, von den Professor*innen kamen Phrasen über „Wertschätzung“, aber nichts über finanzielle Wertschätzung. Kanzlerin Andrea Bör meinte einerseits, dass ein neues Angebot mit den anderen Hochschulen abgestimmt sei – und gleichzeitig, dass dieses Angebot erst übermittelt wird, wenn die Gewerkschaften an den Verhandlungstisch zurückkehren.”

 


Präsidentenwahl an der Freien Universität – Die FU kürt zwei Kandidaten

Tagesspiegel (14.02.18)

“Ein Asta-Vertreter erklärte, an der FU gebe es eine Tradition von gewaltsamen Polizeieinsätzen. Ziegler sagte, die Verhärtungen hätten sich über Jahre entwickelt, es sei die Aufgabe beider Seiten, dort hinauszufinden. An der AS-Sitzung nahmen studentische Beschäftigte teil, die um Tariferhöhungen kämpfen. Der herannahende Protestzug war während der Präsentation von Tanja Brühl zunehmend deutlich zu hören, die sich davon aber nicht stören ließ.”

 


Läuft nix ohne uns

der freitag (08.02.18)

“Schneider arbeitet 82 Stunden im Monat – das Maximum für SHK – und erhält dafür 878,40 Euro brutto. Davon bleibt etwas weniger als 700 Euro netto. Die meisten SHK arbeiten 41 Stunden im Monat für 450,18 Euro brutto. Viele erhalten zusätzlich Unterstützung von den Eltern, damit sie überleben können, oder nehmen einen Kredit auf. Für Schneider ist ihre SHK-Stelle ihr einziges Einkommen. Sie würde sich gern mehr in die Kampagne einbringen, hat dafür neben Studium und Arbeit aber kaum Energie.”

 


Durch die Uni geht ein Ruck

junge Welt (05.02.18)

“Noch in der Prüfungszeit des zu Ende gehenden Wintersemesters solle es weitere Warnstreiks geben. Für das Sommersemester sind ebenfalls Warnstreiks geplant, perspektivisch auch ein unbefristeter Erzwingungsstreik. Matthias Neis, Verhandlungsführer für Verdi und Mitglied der Tarifkommission, äußerte sich nach der Annahme der Resolution gegenüber jW optimistisch. Es habe sich bei den Gesprächen während der Versammlung gezeigt, dass noch mehr Studierende als bisher bereits seien, sich aktiv in den Arbeitskampf einzubringen. […] Den Hochschulleitungen steht aller Voraussicht nach ein heißer Sommer bevor.”

 


Arbeitgeber wollen Studierenden neues Angebot machen

Tagesspiegel (05.02.18)

“Im Tarifstreit um die Löhne der studentischen Beschäftigten wollen die Hochschulen den Gewerkschaften ein neues Angebot unterbreiten. Das kündigte TU-Präsident Christian Thomsen am Freitag im Kuratorium der Uni an.”

 


“Wir holen uns, was uns zusteht!”

verdi publik (02.02.18)

“Franziska hat noch einen zweiten Job. Trotz der teilweise “recht hohen” Zeitbelastung arbeitet sie zusätzlich auch an der Technischen Universität Berlin (TU) als studentische Beschäftigte in einem Forschungsprojekt. Für 60 Stunden im ­Monat. […] Den Mehrverdienst aber könne sie gut gebrauchen. Schon allein für Miete und Nebenkosten zahle sie etwa 400 Euro im Monat. Daher ist sie sehr dankbar für ihr Stipendium und das Kindergeld, das ihre Eltern an sie weitergeben. Für einige Monate muss Franziska die Dreifachbelastung von zwei Jobs und Studium noch stemmen, dann wird sie nur noch an der TU arbeiten. An ihrem Engagement für einen neuen Tarifvertrag aber wird das nichts ändern, sagt sie. Denn studentische Beschäftigte dürften nicht länger als billige Arbeitskräfte betrachtet werden, die feste Angestellte ersetzen.”

 


»Frust nicht bei den Streikenden ablassen«

jungle world (01.02.18)

“Vorab wurden viele Befürchtungen geäußert. Es gibt deshalb Entwürfe für Beschwerdemails an die Hochschulleitung und die Personalstellen, damit der Frust nicht bei den Streikenden abgelassen wird. Das hat gut funktioniert. Es gibt viel Solidarität von den Beschäftigten. Wir haben Fälle gehört, in denen Vorgesetzte sagen: »Ich melde nicht, dass du am Streik teilgenommen hast.« Das finden wir ein bisschen abenteuerlich, weil dann ja auch die Wirkung des Streiks verpufft, aber es zeigt, wie weit die Solidarität reicht.” – Matthias Jähne (GEW)

 


Warnstreikaufruf für den 02. Februar

(31.01. & 01.02.18)

 

 

Warnstreiks im Janaur


Über die Uni hinaus

junge Welt (29.01.18)

“Mindestens ebenso bedeutend ist jedoch die Tatsache, dass es sich um den ersten großen Arbeitskampf der studentischen Beschäftigten seit mehr als 30 Jahren handelt. 1986 hatten die SHKs den bundesweit einzigartigen Tarifvertrag für das Land Berlin erkämpft. Sollte die Hochschulleitung nun kein adäquates Angebot vorlegen, könnte es bald zur Abstimmung über einen unbefristeten Erzwingungsstreik der SHKs kommen. Auf diese Möglichkeit verwies auch Susanne Stumpenhausen, Landesleiterein von Verdi Berlin/Brandenburg, auf der Abschlusskundgebung am Donnerstag.”

 


Streik erreicht Akademischen Senat

Furios (29.01.18)

“Einstimmig verabschiedet der Senat schließlich eine Stellungnahme, in der er das Präsidium dazu auffordert, auf Einschüchterungen der Streikenden zu verzichten. […] Für die Streikenden ist die Stellungnahme jedoch ein kleiner Erfolg. “Der AS hat dem Präsidium klar gemacht, wie die Fachbereiche den Streik und die Drohversuche sehen”, erklärt Personalvertreter Oehm gegenüber FURIOS. Mehr aber noch hat die Sitzung gezeigt, wie verhärtet die Fronten in diesem Konflikt sind.”

 


Streik der Studentischen Beschäftigten

TU berlin intern (Februarausgabe 2018)

“Neben den zentralen Aktionen – eine Demo in der City rund um den Zoologischen Garten – gab es vielerlei dezentrale Aktionen. So demonstrierten mehrere hundert Studierende rund um die TU Berlin mit einer Abschlusskundgebung am 25. Januar 2018 vor dem Mathematikgebäude an der Straße des 17. Juni.”

 


17 Jahre ohne Lohnerhöhung

ak[due]ll (29.01.18)

“Nach dem dreitägigen Warnstreik möchten die Gewerkschaften den Hochschulen nun ein paar Tage Zeit geben – mit der Hoffnung auf ein neues, besseres Angebot. Für den 2. Februar lädt die Tarifkommission zum „Tag der Entscheidungen“ ein, um „sich mit der Basis rück[zu]koppeln und […] gemeinsam über weitere Streiktage und die Möglichkeiten eines Erzwingungsstreiks [zu] diskutieren“.”

 


Berlins SHKs legen den Lehrbetrieb lahm – Streikende Hilfskräfte

Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (29.01.18)

“Unterstützung bekommen die Streikenden nicht nur von den Gewerkschaften und den meisten Studierenden, sondern teilweise auch von den eigenen ChefInnen: Der Berliner Politik- und Sozialwissenschaftler Prof. Samuel Salzborn rief via Twitter zur Unterstützung des Streiks auf: „Mal ehrlich: Ohne stud. Mitarbeiter/innen würde an den Unis doch nix laufen. Also: ruhig mal Streikforderungen unterstützen!“ Internationale Solidaritätsbekundungen bekamen die SHKs sogar aus dem mexikanischen Oaxaca, die Bildungsgewerkschaft CNTE sendete Grüße nach Berlin.”

 


Rund 1000 Studierende streiken für Tarifvertrag

Neues Deutschland (26.01.18)

“Der dreitägige Warnstreik der studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen endete am Donnerstag mit einer zentralen Demonstration. […] Von Dienstag bis Donnerstag befand sich laut Gewerkschaften durchgängig eine vierstellige Zahl von Beschäftigten im Ausstand.”

 


Warnstreik endet mit Demonstration

taz (26.01.18)

“Mit einer Demonstration ist der dreitägige Warnstreik studentischer Mitarbeiter an Berliner Hochschulen für mehr Lohn zu Ende gegangen. Wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag mitteilte, beteiligten sich knapp 1.000 Menschen an dem Protestzug zur Technischen Universität am Ernst-Reuter-Platz.”

 


Studentischer Warnstreik in Berlin: “Gemeinsam gegen Prekarisierung”

RT Deutsch (26.01.18)

“Hilfskräfte offenbaren prekäre Medienkompetenz: Viele der studentischen Teilnehmer des Protestes wollten sich gegenüber RT Deutsch nicht zu ihren Belangen äußern. Die Meinung der Bachelor-Studenten in einer Altersgruppe Anfang zwanzig über RT Deutsch war, wie die Nachfrage ergab, von deren ZEIT-, Spiegel- und NEON-Lektüre geprägt. Ein eigenes Bild von RT Deutsch als Primärquelle hätten sich die wenigsten gebildet. Der teilweise vehementen Ablehnung tat dies aber keinen Abbruch.”

 


Studentische Beschäftigte der Universitäten streiken

rbb abendschau (25.01.18)

“Tag 3 des Warnstreiks der Studentischen Beschäftigten der Universitäten. Die Vorderungen bleiben die gleichen: Erhöhung des Studenlohns mit Anpassung an die Lohnerhöhung im öffentlichen Dienst. Mehrere hunderte Betroffene haben sich heute vor dem Elefantentor versammelt, um ihrem Arbeitgeber Druck zu machen.”

 


»Wenn nötig, verschärfen wir den Konflikt«

junge Welt (25.01.18)

“Seit Dienstag sind an den Unis mehrere Dutzend Aktionen gelaufen: Versammlungen, Demos, Vorträge, Workshops und allerhand mehr. Das alles zeigt: Die Bewegung an den Hochschulen wird immer größer und stärker. Darüber werden die Arbeitgeber nicht länger hinwegsehen können.” – Ein Gespräch mit Udo Mertens (GEW)

 


Warnstreik studentischer Hilfskräfte endet mit Demo

Berliner Zeitung (25.01.18)

“Mit einer Demonstration ist der dreitägige Warnstreik studentischer Mitarbeiter an Berliner Hochschulen für mehr Lohn zu Ende gegangen. Wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag mitteilte, beteiligten sich knapp 1000 Menschen an dem Protestzug zur Technischen Universität am Ernst-Reuter-Platz. „Wenn die Hochschulleitungen eine weitere Eskalation verhindern wollen, dann müssen sie endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen”, erklärte die Verdi-Landesbezirksleiterin Susanne Stumpenhusen.”

 


Warnstreik studentischer Hilfskräfte endet mit Demo

Berliner Morgenpost (25.01.18)

“Die Forderung nach einem Stundenlohn von 14 Euro bedeute “nichts anderes als den Inflationsausgleich nach 17 Jahren ohne Lohnerhöhung”, erklärte der Vorsitzende der GEW Berlin, Tom Erdmann. Zudem wollen die Gewerkschaften eine Koppelung an die Gehaltsentwicklung anderer Beschäftigter an Hochschulen erreichen. Durch den Streik fielen nach Gewerkschaftsangaben Tutorien aus, auch bei den Bibliotheken gab es Einschränkungen.”

 


Studierende protestieren im AS der FU für mehr Lohn

Tagesspiegel (24.01.18)

“„Das Angebot war reiner Hohn, wir fordern jetzt mehr Lohn“: Mit Rufen wie diesem haben studentische Beschäftigte am Mittwoch im Akademischen Senat der Freien Universität protestiert, um ein besseres Lohnangebot der Berliner Hochschulen einzufordern. Rund 40 Studierende waren im Rahmen eines berlinweiten Warnstreiks in den AS gekommen, einige von ihnen trugen Leibchen mit der Aufschrift „Wer an der Bildung spart, hat sie bitter nötig.“ Und so wurde die rund 90-minütige Diskussion zu dem Thema öfters durch Zwischenrufe („Lohnverzicht seit 17 Jahren – und ihr wollt dicke Autos fahren“), lautes Klatschen oder das Heulen eines Megaphons unterbrochen.”

 


Studentische Hilfskräfte streiken für bessere Bezahlung

jetz.de (24.01.18)

“Micha, der heute auch zum Streik gekommen ist, ist 31 Jahre alt, studiert Brauereiwesen und arbeitete ebenfalls als SHK. Er hat eine Ausbildung gemacht und sich so ein finanzielles Polster ansparen können, außerdem wird er von seinen Eltern unterstützt. „Hätte ich meine Eltern und das Ausbildungspolster nicht, könnte ich mir ein Leben als Student nicht leisten“, sagt er – und das, obwohl er versucht, so viel wie möglich zu arbeiten. „Das ist das Problem. Deswegen stehe ich hier.“”

 


Der Arbeitskampf an den Hochschulen geht weiter

Neues Deutschland (24.01.18)

“»Wir sind zum Streik gezwungen. Unsere Löhne sind in 17 Jahren nicht ein einziges Mal erhöht worden«, sagt Schmidt, der seit 2009 Mitglied in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist. Er finde es ungerecht, dass seine fest angestellten Kollegen vom Studentenwerk, die die gleiche Arbeit wie er leisteten, 16 Euro pro Stunde verdienten. »Womit ist diese Entlohnung in zwei Klassen denn bitteschön gerechtfertigt?«, fragt Schmidt.”

 


Forderung nach höherem Stundenlohn – Studentische Beschäftigte im Warnstreik

rbb (23.01.18)

“Die studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen streiken zurzeit für eine bessere Bezahlung. Sie fordern eine Erhöhung ihres Stundenlohns von derzeit 11 auf 14 Euro pro Stunde. Außerdem pochen sie darauf, dass sich ihre Löhne wie die im öffentlichen Dienst entwickeln.” – Interview mit der studentischen Beschäftigten Franziska Hamann-Wachtel.

 


Studentische Beschäftigte in Berlin streiken wieder für eine besser Bezahlung

Deutschlandfunk (23.01.18)

“Laut Gewerkschaft Verdi hat der erste Warnstreik noch keine Bewegung gebracht. Ab heute gibt es deshalb nochmal Druck von Seiten der Studentischen Beschäftigten. Drei Tage Streik soll es geben.”

 


Warnstreik in Berlin – Müller hofft auf “Kompromiss” für studentische Beschäftigte

Tagesspiegel (23.01.18)

“Vor dem erneuten Warnstreik der studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen hat der Regierende Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) an die Tarifpartner appelliert, einen „guten Kompromiss“ in den Verhandlungen zu finden. Zwar forderten die Studierenden „zu Recht“, dass sich bei den Löhnen etwas bewege und auch eine Dynamisierung bei der Lohnentwicklung vereinbart werde. Wirtschaftliche Aspekte der Hochschulen würden aber ebenso eine wichtige Rolle spielen.”

 


Warnstreik der studentischen Hilfskräfte – Ausgenutzt und unterbezahlt

taz (23.01.18)

“Im Mensafoyer an der Freien Universität hängten rund 50 Studierende Plakate auf und schoben Sofas zu einer Art Stuhlkreis zusammen. Gegen Mittag steht fest: Das Computerzentrum macht bis Donnerstag dicht, ein Teil des Sprachenzentrums ebenfalls, die zentrale Campusbibliothek wird wohl ihre Öffnungszeiten verkürzen müssen, weil in den Abendstunden überwiegend studentische Hilfskräfte arbeiten. Ohne die Hilfskräfte laufe eben nicht viel an den Unis, kommentiert in der FU-Mensa ein Honorardozent, der sich am Dienstag („Ich bin solidarisch!“) zu den Streikenden gesellte.”

 


Den studentischen Beschäftigten reicht´s!

Rosa Luxemburg Stiftung (23.01.18)

“‘Um eine lange Phase des Lohnverfalls zu verhindern, wie wir sie die letzten 17 Jahre gesehen haben, sollen die studentischen Löhne außerdem dynamisiert werden. Das heißt, Lohnerhöhungen der anderen Beschäftigen an den Unis sollen auch uns zugestanden werden. Damit würden auch wir endlich als vollwertige Mitarbeiter_innen der Uni anerkannt werden.'”

 


Forderung nach mehr Lohn – Studentische Hilfskräfte wollen ab Dienstag drei Tage streiken

rbb24 (22.01.18)

“Gefordert wird unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und eine Anpassung an die Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten.”

 


Studentische Hilfskräfte streiken

BZ (22.01.18)

“Die studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen sind ab morgen erneut zum Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand soll bis Donnerstag andauern, wie die Gewerkschaften ankündigten. Gefordert wird u.a. eine Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und eine Anpassung an die Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten.”

 
 

Erster Warnstreik


Streiken für das Tarifupdate

taz (20.01.18)

“Kristina und Lisa, die ihre Nachnamen nicht in der Zeitung lesen möchten, arbeiten als studentische Beschäftigte an der FU. Sie sind bald fertig mit ihrem Studium. Ein neuer Tarifvertrag käme für sie also zu spät. Sie wollen trotzdem streiken und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Kolleg*innen erreichen. Ihr komplettes Gehalt wendet Kristina für die Miete auf. Deshalb wird sie finanziell von ihren Eltern unterstützt. „Die, die nicht so privilegiert sind, müssen stattdessen einen Kredit aufnehmen“, sagt sie.”

 


Aktionseinheit an der Uni – Studentische Hilfskräfte treten in den Warnstreik. Vernetzung mit Arbeitskämpfen auch außerhalb der Hochschule

junge Welt (18.01.18)

“Infolge des Arbeitskampfs müssen mehrere Universitätsbibliotheken und PC-Pools, etwa an der Freien Universität (FU), früher schließen. Auch zahlreiche Tutorien, die meist von SHKs gehalten werden, fallen aus. […] Auf der Kundgebung machen Aktivistinnen und Aktivisten mehrerer Hochschulen und Gewerkschaftsvertreter darauf aufmerksam, dass die Universitäten bereits seit 2010 jedes Jahr mehr Finanzmittel erhalten – mit dem Verweis, diese für die Erhöhung der Gehälter der studentischen Beschäftigten zu verwenden. Dies ging kürzlich aus einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus hervor, die ebenfalls mit einem Redner vertreten ist.”

 


Studentische Beschäftigte streiken für Lohnerhöhung – Mehr als 1000 Studierende kommen zur Protestkundgebung am Bebelplatz

Berliner Morgenpost (17.01.18)

“Die studentische Mitarbeiterin der HU Celia Bouali sagte, dass 17 Jahre Lohnverfall genug seien und die Studierenden sich nun erkämpfen müssten, was ihnen zustehe. Auch den derzeitigen Tarifvertrag für studentische Mitarbeiter, der laut den Berliner Hochschulen einzigartig sei, gebe es nur wegen des Streiks von 1986. “Ohne Druck sind die Hochschulen nicht dazu bereit, ernsthafte Zugeständnisse zu machen”, so Bouali. Sie ermutigte die Studierenden, sich nicht von den Hochschulen einschüchtern zu lassen.”

 


Billige Hilfskraft war einmal – An mehreren Universitäten gingen studentische Beschäftigte auf die Straße

Neues Deutschland (17.01.18)

“Rund 1500 Studierende fanden sich am Nachmittag auf dem Bebelplatz in Mitte zusammen, um ein starkes Zeichen an die Präsidien der Hochschulen zu senden. […] Für die Studierenden der Hochschulen, die BAföG erhalten, hat der Streik übrigens keine Konsequenzen. Im Falle von ausfallenden Tutorien oder der eingeschränkten Nutzung etwa von Bibliotheken sind die Hochschulen verpflichtet, »ein reibungsloses Studium zu ermöglichen«, so die Sozialberatung der TU.”

 


Aufstand zur Prüfungszeit – Studentische Mitarbeiter der Berliner Hochschulen streiken

Berliner Zeitung (16.01.18)

“„Das Gehalt zeugt von fehlender Wertschätzung“, sagt Angie. Genau wie viele andere Tutoren, IT-Berater und Bibliotheksmitarbeiter ist sie am Dienstag nicht zur Arbeit gegangen. Stattdessen stehen die jungen Leute auf dem Bebelplatz, blasen in Trillerpfeifen und halten Plakate in die Luft. Die studentischen Mitarbeiter der zwölf öffentlichen Berliner Hochschulen streiken. Zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren.”

 


Studentische Beschäftigte im Warnstreik – „Ohne uns Studierende läuft an der Uni nichts“

Tagesspiegel (16.01.18)

“Tutorien abgesagt, laut demonstriert: Die studentischen Beschäftigten in Berlin haben für einen Tag die Arbeit niedergelegt. Ihre Löhne sind seit 2001 nicht erhöht worden.”

 


Studentische Mitarbeiter legen Arbeit nieder

Deutschlandfunk (16.01.18)

“Die Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft und Verdi haben die studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Gefordert wird unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und eine Anpassung an die Lohnentwicklung – denn in Berlin seien die Kosten für viele Hiwis explodiert.”

 


Seit 17 Jahren keine Erhöhung – Berlins studentische Beschäftigte treten in den Streik

rbb24 (16.01.18)

“Kurz nach dem Millenium gab es die letzte Erhöhung: Am Dienstag treten die studentischen Beschäftigten in Berlin in den Streik. Sie fordern mehr als die 10,98 Euro pro Stunde. Die Arbeitgeber finden: In Berlin wird immer noch richtig viel gezahlt.”

 


Studentische Hilfskräfte streiken für mehr Lohn

inforadio (16.01.18)

“Die rund 8.000 studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen sind für heute zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen: Sie wollen mehr Geld. Sie verdienen aktuell 10,98 Euro pro Stunde. Seit 2001 ist dieser Lohn nicht gestiegen. GEW-Vorstandsmitglied Jähne erläuterte im Inforadio, die Betroffenen hätten seit 17 Jahren keine Lohnerhöhung mehr erhalten.”

 

Warnstreikaufruf

 


»Ohne uns läuft hier nix!«

UnAuf (16.01.18)

“Euer Tutorium fällt aus, ihr findet eure Bücher in der Bibliothek nicht wieder oder eure Professorin kommt unvorbereitet zur Vorlesung? Die Studentischen Hilfskräfte in Berlin halten an vielen Stellen im universitären Alltag den Laden am Laufen. Dafür bekommen sie seit 2001 das selbe Gehalt, trotz steigender Lebenshaltungskosten und Inflation. Am 16.01.2018 treten sie in einen eintägigen Warnstreik.”

 


»Seit 2001 sind die Löhne nicht erhöht worden«

junge Welt (15.01.18)

»Seit 2001 sind die Löhne nicht erhöht worden, allen steigenden Kosten zum Trotz. […] Dabei geht aus einer kleinen Anfrage der Partei Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus hervor, dass die Hochschulen seit 2010 jedes Jahr mehr Finanzmittel erhalten – mit dem Verweis, diese für die Erhöhung der Gehälter der studentischen Beschäftigten zu verwenden. Das tun sie jedoch nicht.«

 


Senat macht keinen guten Job

taz (15.01.18)

“Am Dienstag streiken die studentischen Hilfskräfte für mehr Lohn. Das Land Berlin ist oft ein prekärer Arbeitgeber – nicht nur an den Unis.”

 


FU hält Streik für rechtswidrig

Neues Deutschland (12.01.18)

“Die Gewerkschaften ver.di und GEW reagieren unbeeindruckt. Der alte Tarifvertrag sei »fristgerecht und wirksam« gekündigt worden, der Streikaufruf »entsprechend rechtmäßig«, sagt ver.di-Sekretär Matthias Neis dem »nd«. »Wenn die FU das anders sieht, dann muss sie gegen uns vor Gericht ziehen. Wir sehen dem sehr gelassen entgegen.« Neis sieht im Rundschreiben vor allem eine »Einschüchterungstaktik der Unileitung«.”

 


Numerus Streikus

Berliner Morgenpost (11.01.18)

“Es dürfte wohl keine Berufsgruppe geben, deren Lohn sich seit mehr als einem Vierteljahrhundert nicht verändert hat. Für die Studierenden in Berlin ist das Leben seitdem aber nicht günstiger geworden.“

 


Studentische Beschäftigte: Warnstreik am 16. Januar

DGB (10.01.18)

“Die studentischen Beschäftigten warten seit 17 Jahren auf eine Lohnerhöhung.”

 


Studierende vor Warnstreik

Tagesspiegel (09.01.18)

“Die GEW ruft alle studentischen Beschäftigten in Berlin zu einem eintägigem Ausstand am kommenden Dienstag auf. Grund sind die gescheiterten Tarifverhandlungen.“

 

GEW ruft zum Warnstreik an Berliner Unis auf

Neues Deutschland (09.01.18)

“Das gab es schon länger nicht mehr in Berlin: Massiver Protest der studentischen Hilfskräfte.”

 

Streik zur Prüfungszeit

taz (02.01.18)

“Im Klartext: Koppelt man die Studierenden nicht an die Lohnsteigerungen in TV-L, müsste sich auch Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) in die Debatte einschalten.”

 

Zeichen stehen auf Streik – Studentische Beschäftigte an Berliner Hochschulen machen mobil

der Funke (01.01.18)

“Doch sollte der Kampf erfolgreich sein, so könnte dies die Grundlage bilden für den Schulterschluss mit allen abhängig Beschäftigten und eine langfristige kämpferische Gewerkschaftsinitiative, die sich nicht von so genannten „Sachzwängen“ einschüchtern lässt, sondern sich konsequent über die gesamte Republik mit den KollegInnen vernetzt und sich unnachgiebig für die Interessen der Beschäftigten einsetzt.”

 

Demo: Tanz für den TV Stud

 

Warm-Up Demo der studentischen Beschäftigten vor Streik

Radio Aktiv Berlin/Freie Berliner Radios (26.12.17)

“Trotz intensiver sozialpartnerschaftlicher Bemühungen haben die Aktiven einen Streik für Januar 2018 angebahnt. Vor kurzem gingen bereits ca. 600 studentische Beschäftigte zu einer “Warm-Up” Demo auf die Straße. Radio Aktiv Berlin war dabei und berichtet in O-Tönen.”

 

Studentische Hilfskräfte drohen mit Streik

Deutschlandfunk (18.12.17)

“Tutoren, Assistenten, IT-Betreuung, Bibliotheksmitarbeiter: Ohne studentische Beschäftigte geht nichts an den Hochschulen. In Berlin fordern die nun eine bessere Bezahlung. Nachdem Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag ergebnislos abgebrochen wurden, droht ab Januar ein Streik.”

 

»Die Uhren stehen auf Arbeitskampf«

junge Welt (18.12.17)

“Abseits zahlreicher Redebeiträge bildeten wummernde Bässe die Klangkulisse der als Tanzdemo konzipierten Veranstaltung. […] Sprechchöre wie »Tarifvertrag jetzt« und »Ihr Angebot ist blanker Hohn – Wir wollen mehr Lohn« prägten den gesamten Umzug.”

 

Kampf, Tanz, Motivation – 450 studentische Beschäftigte auf den Straßen Berlins

Klasse gegen Klasse (18.12.17)

“Die studentischen Beschäftigten waren auf der Demonstration nicht alleine. Sie bekamen von allen Seiten riesige Unterstützung. Auf der Demo waren zahlreiche solidarische Studierende und (Hochschul-) politische Gruppen vertreten”

 

Mit Tanz in den Arbeitskampf

Neues Deutschland (16.12.17)

“Außerdem sei es mit der einfachen Erhöhung durch das TU-Präsidium nicht getan. Es gebe immer noch weniger Urlaub für studentische Beschäftigte als für regulär Angestellte. Eine dynamische Anpassung an die Inflation sei im Vertrag nicht festgelegt.”

 

Scheitern der Verhandlungen

 

»Ein Tarifvertrag bindet beide Seiten« – Gespräch mit Matthias Neis

junge Welt (14.12.17)

»Aber was uns sehr wichtig ist, ist eine kontinuierliche Angleichung, schließlich steigen auch die Lebenshaltungskosten. Das war für uns ein großes Entgegenkommen, wurde aber rundheraus abgelehnt.«

 

Tarifverhandlungen in Berlin gescheitert

Tagesspiegel (13.12.17)

“Im neuen Jahr könnten studentische Beschäftigte in Berlin streiken. Die Tarifkommission von GEW und Verdi hat jetzt zumindest dazu aufgerufen, nachdem sie die Tarifverhandlungen für die rund 8000 studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen am Dienstag für gescheitert erklärt hat. Es war die fünfte Verhandlungsrunde zwischen Hochschulen und Gewerkschaften.”

 

Gewerkschaft droht mit Streiks

taz (13.12.17)

“Berlins Hochschulen drohen nach dem Jahreswechsel Streiks der studentischen Hilfskräfte. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für 8.000 dieser Mitarbeiter, die laut Gewerkschaften vorerst gescheitert sind.”

 

Gewerkschaft kündigt Streiks an Hochschulen an

Neues Deutschland (13.12.17)

“An den Hochschulen drohen nach dem Jahreswechsel Streiks der studentischen Hilfskräfte.”

 

Gewerkschaften drohen mit Streiks an Berliner Hochschulen

Berliner Morgenpost (12.12.17)

“Außerdem sei es mit der einfachen Erhöhung durch das TU-Präsidium nicht getan. Es gebe immer noch weniger Urlaub für studentische Beschäftigte als für regulär Angestellte. Eine dynamische Anpassung an die Inflation sei im Vertrag nicht festgelegt.”

 

Der kommende Streik

analyse & kritik (12.12.17)

“Während die Hochschulen stur blieben, protestierten die Beschäftigten immer wieder auch auf prestigeträchtigen Veranstaltungen. Trotzdem wurden die Angebote der Hochschulen nicht besser, sondern verschlechterten sich sogar. Um den Druck zu erhöhen, folgte daher Ende September die Kündigung des bestehenden Tarifvertrags zum Jahresende.”

 

Ab Januar kann gestreikt werden

verdi biwifo-report (Dezember 2017)

“Das Wort Streik beflügelt die Leute. Aber auch die Arbeit der letzten zwei Jahre zeigt Wirkung: Wir sind präsent!”

 

Gewerkschaften drohen mit Streiks an Berliner Hochschulen

Lausitzer Rundschau (12.12.17)

“Verdi-Verhandlungsführer Matthias Neis verwies darauf, dass in den Hochschulverträgen mit dem Land Tarifsteigerungen für die studentischen Beschäftigten von 3,9 Prozent für 2018 und jeweils 2,6 Prozent in den Folgejahren vereinbart seien. Das Geld sei also da, nun müsse es bei den Beschäftigten im Rahmen tariflicher Lösungen auch ankommen.”

 

Tarifverhandlungen gescheitert – nun drohen Streiks

Meetingpoint Brandenburg (12.12.17)

„Die Verantwortung für das Scheitern der Verhandlungen tragen die Hochschulen“, sagte der Verhandlungsführer für die GEW Berlin, Udo Mertens. „Die Arbeitgeber waren nicht bereit, ihr bisheriges Angebot wesentlich zu verbessern. Damit wären die studentischen Beschäftigten weiterhin auf Dauer von der Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten abgekoppelt. Beschäftigte zweiter Klasse sind mit uns aber nicht zu machen.“