Klausurkorrektur? Nein – Dienst nach Vorschrift!

Semesterferienzeit ist Klausurenzeit. Folgender Aufruf erreichte uns von der TU-Streikgruppe. Dort werden einige WiMis und Profs wohl alleine die Klausuren korrigieren, weil die Tutor*innen sich ausnahmsweise an die Regeln halten. Diese Form von Arbeitskampf nennt sich Dienst nach Vorschrift. Das zitierte TU-Rundschreiben setzt nur das Berliner Hochschulgesetz (§32 BerlHG) um, was bekanntlich an allen Berliner Hochschulen gelten sollte – also Nachahmer*innen willkommen!

Streikgeld Tutorium: How to get my money back

Uns sind die ersten Lohnabzüge bekannt geworden. Daher möchten wir euch alle ausführlich darüber informieren, wie genau ihr an das Streikgeld kommt: Ver.diDie Auszahlung des Streikgelds beginnt heute. Die ver.di-Mitarbeiter*innen werten die Streiklisten aus und überweisen euch entsprechend der eingetragenen Stunden euer Streikgeld. Die Auszahlung erfolgt nach Streikwochen. D.h. zunächst wird das Streikgeld für den Read more about Streikgeld Tutorium: How to get my money back[…]

Solidarität der HU-Philosophieprofessor*innen mit dem Streik der Studentischen Beschäftigten

In Zuge unseres ersten Streiktages, am 16. Januar, richteten die Professorinnen und Professoren der Humbold Universität zu Berlin ein Schreiben an das Präsidium – konkret an Herrn Kressler und direkt addressiert an Frau Professorin Kunst, ihres Zeichens Präsidentin der HU.In diesem Brief stellen sich die Professor*innen hinter unsere Forderung nach einer fairen und zeitgemäßen Vergütung. Read more about Solidarität der HU-Philosophieprofessor*innen mit dem Streik der Studentischen Beschäftigten[…]

Warnstreikaufruf 14.-16. Februar

Liebe Kolleg*innen,die Gewerkschaften ver.di und GEW rufen die studentischen Beschäftigten an:der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Freien Universität Berlin, der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Kunsthochschule Read more about Warnstreikaufruf 14.-16. Februar[…]

Streikversammlung will Arbeitskampf fortsetzen, bis Politik und Hochschulen reagieren

Resolution der Streikversammlung der studentischen Beschäftigten vom 2. Februar 2018. Die Hochschulen machen weiterhin kein ernstzunehmendes Angebot und lassen es darauf ankommen, dass weitere Streiks Forschung und Lehre in Bedrängnis bringen. Hier stehen auch der Berliner Senat und die Landespolitik in der Verantwortung. Wir werden unseren Arbeitskampf für einen Tarifvertrag für alle SHKs fortsetzen, bis die Verantwortlichen in Hochschulen und Politik uns verstanden haben und entsprechend handeln!

Bekenner*innen-Schreiben zur Aktion an der Südfassade der ASH

Folgendes Bild, sowie ein Bekenner*innen-Schreiben wurde uns zugespielt: Letzte Nacht haben wir, eine kleine Gruppe studentischer Beschäftigter der Alice-Salomon-Hochschule, die Südfassade unserer Hochschule umgestaltet. Auslöser war das mangelnde Demokratieverständnis unserer Hochschulleitung, welche die demokratische Mitbestimmung um die Neugestaltung der Fassade ad absurdum führte. Sie wollte ihre eigene Idee entgegen der Interessen der Studierenden umsetzen, dem Read more about Bekenner*innen-Schreiben zur Aktion an der Südfassade der ASH[…]

Warnstreikaufruf 2. Februar

Warnstreikaufruf an die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen für den 02.02.2018 von Arbeitsbeginn bis Arbeitsende. Kommt zum Tag der Entscheidungen: Zentrale Streikversammlung von 12:00 – 15:00 im Hörsaal A151, Architekturgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 152 (direkt am Ernst-Reuter-Platz).

Erster SHK-Streik seit 32 Jahren: Wie geht es weiter? Tag der Entscheidungen.

Wir geben den Hochschulen jetzt ein paar Tage Zeit, ein verbessertes Angebot vorzulegen. Haltet euch für die nächste Woche auf dem Laufenden, für den Fall, dass die Hochschulen weiterhin stur bleiben. So oder so müssen wir entscheiden, wie es weitergeht. Daher findet am Freitag, den 2. Februar, eine große Versammlung aller studentisch Beschäftigten in Berlin statt. Egal von welcher Hochschule ihr seid, kommt zum “Tag der Entscheidungen”!

PM: Hochschulleitungen haben Bezug zu Studierenden verloren

Die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen legen ab heute für drei Tage ihre Arbeit nieder. Den mehrtägigen Warnstreik beginnen die Studierenden mit dezentralen Aktionen und Veranstaltungen an den verschiedenen Berliner Hochschulen. Presseerklärung von GEW und ver.di.

Leitung des Grimmzentrums ordnet Beschäftigten an, der Kampagne die Solidarität zu entziehen

Bei der Suche nach dem Buch “TV Stud 3 – Wie eine Bücherblockade die Hochschulen zum Einknicken brachte” landeten einige Bücher mehr in den Rückstellwägen des Grimmzentrums an der HU. Die Bibliotheksleitung schmollt jetzt und spielt gleichzeitig das gute alte Divide-and-Rule-Spiel: Gute SHKs, böse SHKs. Als gute Studis haben wir gleich passende Erwiderungen recherchiert, Von Johanna C.* und Bertold B. (*Name anonymisiert)

Warnstreikaufruf 23. bis 25. Januar 2018

Streikaufruf an die studentischen Beschäftigten der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Freien Universität Berlin, der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Kunsthochschule Berlin Weißensee, der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin für den 23.-25.01.2018.

Soli-Erklärung aus Oaxaca, Mexiko

Inzwischen erhalten wir sogar Soli-Erklärungen aus Mexiko!! Aber lest selbst folgende Erklärung von der Sektion 22 des Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación (CNTE), die uns dazu aufruft, in unseren Streikbemühungen nicht nachzulassen, bis wir unsere Ziele erreicht haben. Ganz gleich, wieviel Gegenwind wir bekommen.

Eilmeldung: FU droht SHKs. Wir sagen: Lasst euch nicht einschüchtern – ihr habt rechtlich nichts zu befürchten!

An der FU zirkulieren Rundschreiben der Unileitung, in der unser Streik als rechtwidrig bezeichnet wird und wolkig mit möglichen arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht wird. Lasst euch davon nicht einschüchtern! Ihr habt keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu befürchten!

Streikaufruf

Streikaufruf an die studentischen Beschäftigten der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Freien Universität Berlin, der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Kunsthochschule Berlin Weißensee, der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin.

„Wir wollen streiken!“ – das Votum der SHKs ist eindeutig

Im Dezember hatten wir von der Kampagne TV Stud alle SHKs und solidarischen Menschen dazu aufgerufen, ihre Meinung auf die Straße zu tragen und sich für den Streik warm zu tanzen. Wir wollten es dann aber nochmal genau wissen. Deshalb haben wir in unserer Umfrage SHKs, Studis und andere Beschäftigte darum gebeten, uns über ihre Meinung zum Streik und ihre Streikbereitschaft Auskunft zu geben. Das Votum der SHKs ist eindeutig: Über 65% sind streikbereit!

Das war erst der Anfang. Nach der Demo ist vor dem Streik!

Nach den Tarifverhandlungen dieses Jahr waren die widrigen Wetterbedingungen am Samstag jetzt ein Pappenstiel für uns! Leuchtend und bunt haben wir uns bei der Demo für den Streik warm getanzt. Danke an alle, die gekommen sind, ob SHKs oder solidarische Menschen! Damit wir nun die Streikbereitschaft noch ein wenig genauer ausloten können, nehmt an unserer Umfrage teil: https://survey.tvstud.berlin/687537

PM: Tarifverhandlungen TV Stud gescheitert – nun drohen Streiks

GEW und ver.di haben die Tarifverhandlungen für die rund 8.000 studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen gestern im Anschluss an die fünfte Verhandlungsrunde für gescheitert erklärt.
Die gewerkschaftliche Tarifkommission der studentischen Beschäftigten hat daher GEW und ver.di empfohlen, im Januar zu Streiks aufzurufen.

Berlinweite TVStud-Demonstration

Studentische Beschäftigte, Studierende und solidarische Menschen: Kommt zu unserer Demo am 16.12. um 16:00. Wir lassen die Beine zappeln, damit die Verhältnisse bald folgen, und tanzen uns für den Streik im Januar warm. Gegen prekäre Arbeitsbedingungen an den Hochschulen! Bringt eure Schilder, Transpis sowie alles was blinkt und leuchtet mit. Wir bringen Licht in die Nacht!

PM: Polizeipräsenz gegen Aktion der studentischen Beschäftigten an der TU war völlig unangemessen

Studentische Beschäftigte protestieren kreativ für einen neuen Tarifvertrag. Die TU-Leitung antwortet mit Bereitschaftspolizei und Kriminalisierung der eigenen Beschäftigten. Aber wir werden weiter friedlich, aber bestimmt, füreinander und unsere Forderungen einstehen! Ihr findet hier auch einige Fotos und ein Video von unserer Aktion inklusive Besuch der Queen.

I bims Teil vong 1 Jugendbewegung – mindestens für 1 ACTIONweek! (Und am Ende kommt die Queen.)

Kino zu teuer, weil Lohnverfall? Wir bieten 1 Woche Gratisaction, um langsam in Stimmung zu kommen für unser nächstes Highlight, die Queen’s Lecture am 21.11. an der TU. Haltet die Augen offen, schaut bei einem unserer Treffen vorbei oder werdet selber aktiv. Es geht ein Gespenst um in Berlin …

Mitgliederversammlung am 09.11. (Und ACTION-Fotos!!)

Am 9.11. fand die Mitgliederversammlung der SHKs von ver.di und der GEW statt. Dort haben wir eine neue Tarifkommission gewählt, die mit frischen Kräften die Interessen der studentischen Beschäftigten in den kommenden Auseinandersetzungen mit den Universitäten und Hochschulen vertreten soll. Vorher waren wir bereits an einigen Unis unterwegs, um für die Mitgliederversammlung zu mobilisieren, wovon wir auch einige Fotos gemacht haben.

Gewerkschafts-Info: Kündigung des TV Stud II zum 31.12.2017 ist wirksam!

Liebe studentische Beschäftigte der Berliner Hochschulen, wie ihr wisst, haben GEW und ver.di den Tarifvertrag studentische Beschäftigte (TV Stud) zum 31. Dezember 2017 gekündigt. Die Hochschulen behaupten nun, die Kündigung des Tarifvertrags sei gar nicht wirksam und ab Januar würde deshalb weiter eine Friedenspflicht bestehen. Lasst euch davon nicht einschüchtern und vom Streik abhalten – die Hochschulen sind offensichtlich aufgeschreckt! Die Kündigung ist rechtlich wirksam zum 31.12.2017 erfolgt. Und bei einem Streikaufruf tragen die Gewerkschaften das Risiko – nicht ihr als Beschäftigte!

PM: Kämpferischer Semesterbeginn an der HU Berlin

Aktion der studentischen Beschäftigten bei der feierlichen Semestereröffnung der Humboldt Universität. Dabei ist unsere Nachricht an die Erstsemester: Unterstützt uns in unserem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen und bessere Löhne! Denn unsere Arbeitsbedingungen sind eure Lehrbedingungen. Ohne uns läuft an den Unis nix! Deshalb haben wir jetzt den alten Tarifvertrag gekündigt, um einen besseren zu erstreiken. Die Unileitungen, die die Tarifverhandlungen bisher blockieren, werden sich im Wintersemester warm anziehen müssen.

Nach anhaltender Blockadehaltung der Hochschulen: Tarifvertrag gekündigt – jetzt wird gestreikt!

Die Berliner Hochschulen enthalten uns studentischen Beschäftigten die gebührende Anerkennung für unsere Arbeit vor. Obwohl der Tarifvertrag für studentische Beschäftigte an Berliner Hochschulen dringend nachgebessert werden muss, halten die Hochschulen uns in den Verhandlungen hin und nehmen unsere Forderungen nicht ernst. Wir werden uns diese Anerkennung nun erkämpfen! Die Gewerkschaften GEW und ver.di haben den Tarifvertrag gekündigt. Damit ist der Weg frei für einen Streik zu Beginn des nächsten Jahres!