Presseerklärung: Aufnahme von Tarifverhandlungen

Die Gewerkschaften ver.di und GEW BERLIN begrüßen die Aufnahme von Verhandlungen mit den Hochschulen des Landes Berlin, um einen neuen Tarifvertrag für die ca. 8000 studentischen Beschäftigten zu verhandeln. Die erste Verhandlungsrunde ist für Anfang April terminiert.

Dazu erklärt Franziska Hamann-Wachtel, studentische Vertreterin von ver.di in der Verhandlungskommission: „Die studentischen Beschäftigten begrüßen diesen ersten Schritt. Jetzt müssen im Sinne der Kolleginnen und Kollegen zügige Verhandlungen im Sommersemester folgen. Wir erwarten so schnell wie möglich ein substantielles Angebot von der Arbeitgeberseite.“

Philipp Tolios, der auf studentischer Seite für die GEW am Verhandlungstisch sitzt, fügt weiter an: „Wir freuen uns über die Unterstützung der wissenschaftspolitischen Sprecher*innen der rot-rot-grünen Regierungsfraktionen. Mit dem bestehenden Koalitionsvertrag im Rücken wächst der Druck, den Lohnstillstand bei den studentischen Beschäftigten zu beenden.“

Nach inzwischen 16 Jahren ohne Lohnerhöhung fordern die Studierenden künftig 14 Euro pro Stunde. Gegenüber dem bisherigen Stundenlohn von 10,98 Euro wäre das eine Steigerung um 27 Prozent. Damit nicht wieder ein so erheblicher Reallohnverlust entsteht, fordern Gewerkschaften und Studierende eine Kopplung an die Tarifentwicklung der hauptamtlichen Hochschulbeschäftigten. Werden für diese Tarifsteigerungen vereinbart, sollen sie auch für die studentischen Beschäftigten gelten. Weiterhin wird gefordert, das im Jahr 2004 einseitig durch die Hochschulen gestrichene Weihnachtsgeld wieder einzuführen.

Für Rückfragen:

Matthias Jähne, Hochschulreferent der GEW Berlin, Tel. 21 99 93-59 und
Matthias Neis, ver.di-Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung, Tel.: 0175 / 26 86 182.

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