Die AfD ist keine Alternative! Keine Stimme für die AfD!

Am 15. August haben die beiden Studierendenzeitungen FURIOS und UnAufgefordert ein Interview mit Georg Pazderski, dem Spitzenkandidaten der AfD bei den kommenden Berliner Abgeordnetenhauswahlen, veröffentlicht. Auf die Entlohnung studentischer Hilfskräfte angesprochen, entgegnete Pazderski:

„Natürlich muss sich Leistung lohnen und entlohnt werden. Deswegen ist adäquate Bezahlung etwas, das man unbedingt fordern muss. Wenn jemand vernünftige Arbeit leistet, soll er das bekommen, was möglich ist. Auch Zeitverträge halte ich für einen unhaltbaren Zustand. Den Leuten muss eine angemessene Sicherheit geboten werden.“

Als Tarifinitiative weisen wir diese Anbiederung an die Lohnforderungen studentischer Beschäftigter in aller Deutlichkeit zurück! Die Aussagen von Pazderski sind für uns nicht mehr als ein billiger Trick, um auf Stimmenfang unter Studierenden zu gehen. Die AfD hat immer wieder – im Übrigen auch in diesem Interview – ihre Kern“werte“ Rassismus, Sexismus und Elitendenken propagiert. Einstellungen, die mit allem, wofür wir uns als Tarifinitative einsetzen, in krassem Widerspruch stehen. Wir wollen die beste Ausbildung, verbesserte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und faire Löhne für ALLE, unabhängig von Staatsbürgerschaft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Elternhaus!

Wir brauchen keine „Schützenhilfe“ von der AfD! Aus diesem Grund haben wir uns in unseren Gesprächen mit den politischen Parteien auch dafür entschieden, nicht mit der AfD zu sprechen. Das bleibt auch im nächsten Abgeordnetenhaus so – unabhängig von dessen Zusammensetzung. Einen neuen Tarifvertrag erkämpfen wir ohne Rechtspopulist_innen und Rassist_innen.

Wir wollen die AfD nicht an unseren Hochschulen!
Wir wollen die AfD nicht in unseren Parlamenten!
Und wir wollen die AfD schon gar nicht in unseren Geldbörsen!

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